* 24. April 1919

25. September 1992

 

César Manrique wurde am 24.04.1919 in Puerto Naos geboren.
In Caleta de Famara wuchs Manrique mit drei weiteren Geschwistern auf.

Cesar Manrique war ein großartiger Künstler, der es verstand den Erhalt der Natur mit den modernen Errungenschaften zu verbinden.

 Dank seiner Sensibilität, seiner Glaubwürdigkeit, seiner Vorstellungskraft und der Stärke seines Charakters, schuf er Werke die seine physische Existenz weit überdauern werden.

César Manrique starb am 25.09.1992, zur Mittagszeit, im Alter von 73 Jahren bei einem tragischen Verkehrsunfall im Kreisverkehr, etwa 50 m von seinem ehemaligen Wohnhauses, der heutigen César Manrique Stiftung.

 

 

 

Er begann, auf Wunsch seines Vaters, an der Universitaet La Laguna, auf Tenerifa, Architektur zu studieren. Nach zwei Jahren brach er das Studium aber zu Gunsten der Kunst ab. Er erhielt ein Stipendium von der Capitania General de Canarias, mit dem er an der Universitaet der schönen Künste in Madrid studieren konnte. 1945 schloss er das Studium in Madrid an der “Academia de Bellas Artes de San Fernando” ab und wurde Professor für Kunst und Malerei.

 

 

In Madrid lernte er Pepi Gomez kennen, mit der er 18 Jahre zusammen lebte. Es war eine glückliche Beziehung, die schlagartig durch den Tod 1963 beendet wurde. Im Jahre 1964 ging C. M. in die USA. Im Sommer des Jahres 1966 kehrte er auf seine Heimatinsel Lanzarote zurück und arbeitete dort als Maler, Bildhauer, Architekt, Umweltschützer, Denkmalschützer.....

In dieser Zeit prägte C. M. das Bild von Lanzarote wie kein zweiter. Lanzarote ist das größte Kunstwerk, dass CM mit geschaffen hat.

 

 

Mirador del Rio

 

Zwischen 1970 und 1976 vollendete er verschiedene Werke, wie zum Beispiel:

Die Arbeit am Mirador del Rio (1973). Die Restaurierung des Castillo de San José, das in das internationale Museum zeitgenössischer Kunst umgewandelt wurde und er begann die Arbeiten am Jardin de Cactus. Die Zeit zwischen 1976 und 1986 war von großer künstlerischer Bedeutung für Cesar Manrique, der in der selben Zeit Anerkennung im In- und Ausland erhielt:

 

Jardin de Cactus

 

César Manrique wollte eine Insel in Harmonie von Natur, Kunst und Tourismus. Manrique war dafür verantwortlich, dass der Massentourismus auf Lanzarote in gemäßigten Bahnen verlief. Er setzte sich dafür ein, die landschaftliche und kulturelle Identität seiner Heimatinsel zu bewahren und zu erhalten, weshalb die Inselregierung ihn im September 1995 postum zum „Bevorzugten Sohn“ der Insel erklärte, und damit ihren Dank an den Einsatz des Künstlers zum Ausdruck bringt. Gleichzeitig verpflichtete sich die Inselregierung, den Weg Manriques zukünftig weiter zu gehen. Er schuf in seinem Lebenswerk eine Welt, wo sich der Urlauber sofort wohl fühlen kann!

 

 

 

 

Die Schönheit des Gebäudes sprach sich schnell herum, so dass Touristen und Reporter Schlange standen. 1987 hielt es Manrique in seinem eigenen Haus nicht mehr aus und zog nach Haria. 1992 starb Cesar Manrique bei einem Autounfall. Paradoxer Weise nur 50 m von der Fundacion Cesar Manrique entfernt.

 

Eingang Fundacion

 

Auf einem Ausflug in Tahiche entdeckt Manrique 1970 einen Feigenbaum, dessen grüne Spitze aus dem erstarrten schwarzen Lavastrom herausragt. Er entschließt sich, an dieser Stelle sein Wohnhaus zu errichten.

 

Umgebung der Fundacion C. M.

 

Die Besitzer des Landes wollen keine Bezahlung, da sie es für wertlos halten, und bitten Manrique sogar, sich so viel Land zu nehmen, wie er braucht.

 

Am Parkplatz von Eingang

Der Parkplatz hat eine Größe von 2000m².

 

 

Hier wird 1982 seine Stiftung (Fundación) gegründet. Manrique hat in seiner Villa ca. 1.800 qm Wohnfläche und das besondere an dem Gebäude ist, dass ein Großteil unterirdisch in fünf Lavablasen angelegt ist.

 

 

Über Gasaustrittslöcher sind die Räume mit der Außenwelt verbunden und bekommen genügend Licht. Anders als die Außentemperatur ist es angenehm

kühl - quasi eine natürliche Klimaanlage.

 

 

Der Garten von Cecar Manrique

 

 

Der Garten mit Weiher und dem Wandgemälde ist von Winter 1991 bis Frühjahr 1992 geschaffen worden. Terrassen und Garten haben eine Gesamtgröße von 1200m².

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Wohnbereich

 

 

Die Stiftung ist heute im Haus des Künstlers und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden untergebracht. Der gesamte Komplex ist von César Manrique selbst umgestaltet worden, um ihn an seine neue Funktion eines Museums anzupassen. Als Cesar Manrique einmal spazieren ging, sah er einen alten Feigenbaum der aus einer Lavablase ragte. Er war von dem Anblick begeistert baute an dieser Stelle sein Wohnhaus. Das Haus steht auf einem 30 000 m² großen Grundstück, das sich über einem Lavastrom erstreckt, der von den Vulkanausbrüchen von 1730 bis 1736 stammt. Das Gebäude ist über fünf großen, vulkanischen Blasen errichtet worden und besteht aus zwei Stockwerken. Die Wohnfläche beträgt 1800 m².

 

Treppe zum Wohnbereich

 

 

   Eingang zum Wohnbereich

 

 

 

 

Poolbereich mit Grillecke

 

 

 

 

 

Fundacion Auto

 

 

 


 

César Manriques Windspiele (Juguete del Viento) verändern im Einklang mit dem Wind und damit der Natur ständig ihr Aussehen. Die unterschiedlichen geometrischen Formen reagieren jede für sich anders auf die wechselnden Windstärken und Richtungen.

 

Windspiel an der Straße nach Arrieta

 

Windspiel "La Energia de la Piramida" am Eingang

Fundacion César Manriques in Tahiche

 

Windspiel in Tahiche

 

Windspiel von César Manrique

 

Windspiel "Escultura del artista"

in Tahíche

 

 

 

Exakt auf dem geografischen Mittelpunkt von Lanzarote, nahe bei Mozaga findet man das, aus vielen Wassertanks, von alten Fischerbooten zusammengeschweißte Denkmal Monumento al Campesino aus dem Jahr 1968 (Bauerndenkmal).

 

Mirado del Rio

 

Jameos del Aqua

 

Timanfaya Nationalpark

 

 

Am Eingang zu den Toiletteni n der

Fundacion César Manriques in Tahiche

 

Auch in seinem Werk "Colores" (Privatbesitz) hat Cesar Manrique sich von den Farben Lanzarotes inspirieren lassen.

 

 

Das Bild auf der Weinflasche

stammt von C. M.

 

César Manriques BMW-730

 

César Manriques BMW-730