Allgemeines

Schutzheilige

Flughafen

(Behinderte Fluggäste)

Klima

Policia Local

Puerto del Carmen

Spezialitäten auf Lanzarote

Für alle (Not) Fälle

 

 

Kanarische Inseln

Islas Canarias

 

 

Die Autonome Region der Kanarischen Inseln präsentiert sich seit 1982

mit einer eigenen offiziellen Flagge und einem eigenen Wappen.

 

 

Die Flagge der Kanaren besteht aus drei gleich breiten, senkrechten Streifen, deren Farben, links beginnend, sind: weiß, blau und gelb."

Außerdem befindet sich in der Mitte der Flagge das offizielle

Wappen der Kanarischen Inseln.

 

Flagge und Wappen der Kanarischen Inseln

 

Auf einem blauen Untergrund sind sieben Inseln aus Silber angeordnet; zwei, zwei, zwei und mittig an der Spitze die letzte. Darüber ist eine goldene Krone abgebildet, die wiederum unter einem silbernen Band mit dem Text Océano (Ozean) liegt. Seitlich flankieren zwei dunkel gefärbte Hunde das Wappen.“

 

Neben Frühlings-, Purpur- und Glücksinsel prägten die Römer für den gesamten Archipel der Kanarischen Inseln den Beinamen "Hundeinseln". Der im Wort Canarias enthaltene Stamm "canis" wurde aus dem Latein entlehnt und bedeutet Hund. Nach Überlieferungen setzten Seefahrer wiederholt Hunde auf den Kanaren aus.

 

 

NationalhymneSpanien

 

 

Die Autonome Gemeinschaft der Kanaren

besteht aus zwei Provinzen.

 

 

Flagge und Wappen der östlichen Provinzen

 

Die Provinz Las Palmas mit der Provinzhauptstadt Las Palmas.

Es sind die östlichen Inseln: Gran Canaria, Fuerteventura und Lanzarote.

 

 

 

Flagge und Wappen der westlichen Provinzen

 

Die Provinz Santa Cruc de Tenerife mit der Provinzhauptstadt Santa Cruz.

Es sind die westlichen Inseln: Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lanzarote ist die nordöstlichste der sieben großen Kanarischen Inseln, die im Atlantischen Ozean eine von Spaniens siebzehn autonomen Regionen bilden. Lanzarote liegt rund 140 Kilometer westlich der marokkanischen Küste und rund eintausend Kilometer vom spanischen Festland entfernt.

Lanzarote hat eine Länge von 58 km, eine Breite von 20 km und eine Gesamtfläche von 845,94 km².Die Gesamteinwohnerzahl der Insel beträgt etwa 133 000 Einwohner. Die Hauptstadt der Insel ist Arrecife.

 

 

Von den insgesamt 213 Kilometern Küste sind 10 Kilometer Sand- und 16,5 Kilometer Kiesstrand, der Rest besteht aus Felsküste. Südlich von Lanzarote liegt in 11.5 Kilometern Entfernung die Insel Fuerteventura. Lanzarote hat kein Grundwasser. Das Wasser wird durch Entsalzung des Meerwassers gewonnen; der elektrische Strom durch Generatoren-Anlagen mit Verbrennungsprozessen erzeugt.

 

 

Geschichte und Name der Insel

 

Die ersten Siedlungsspuren der Kanaren reichen bis ins Jahr 240 v. Chr zurück. Die ersten verlässlichen Aufzeichnungen stammen von Gaius Plinius Secundus Maior (*23 †79), kurz Plinius dem Älteren, der in seiner enzyklopädischen Naturkunde Naturalis Historia von einer Expedition zu den Kanarischen Inseln berichtet. In dieser Aufzeichnung werden erstmals Namen für die Insulas Fortunatae (Inseln der Glückseligen) vergeben:

Canaria (Gran Canaria), Ninguaria (Teneriffa), Junonia Mayor (La Palma) und Capraria (El Hierro). Man glaubt, dass Fuerteventura und Lanzarote miteinander verbunden waren, denn beide, und auch Lobos, werden nicht einzeln erwähnt, jedoch ein Archipel. Nach den dort gefundenen Pflanzen, bei denen es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Färberflechte (Rocella tonctoria) handelte, aus der ein purpurner Farbstoff (Orseille) gewonnen wurde, werden sie „Purpur-Inseln“ genannt.
 

 

Archäologische Funde, die auf das 1. Jh. v. Chr. datiert werden konnten, belegen die Anwesenheit der Römer auf Lanzarote. Nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches gerieten die kanarischen Inseln wieder in Vergessenheit. Die Inseln werden erst im Jahr 999 n. Chr. durch Ben Farroukh wiederentdeckt. Die Araber gaben den Inseln den Namen Al Djezir al-Khalika (Glückliche Inseln) und lehnten sich damit an den Namen der Römer an. Im Jahr 1336 stach von Lissabon aus eine Flotte unter der Führung von Lanzarote Framqua in See, um das damalige Ende der Welt zu erforschen, das zu jener Zeit vor der nordwestafrikanischen Küste lag. Dabei entdeckte er die Kanarischen Inseln erneut und ließ sich auf Lanzarote nieder. In der Nähe der heutigen Stadt Teguise baute er auf dem Montanña de Guanapay ein kleines Fort. Wieder in Portugal angekommen, erreichte er es, dass die von ihm entdeckte und in Besitz genommene Insel in der Weltkarte des Angelino Dulcert als Insula de Lanzarotus Marocelus eingezeichnet wird. Seither trägt Lanzarote seinen Namen.

 

 

Die Unterwerfung durch Europäer

 

Angelockt durch wertvolle Rohstoffe, wie rote Färberflechte und Sklaven, unternahm Jean de Béthencourt (*1362 - †1425) in Jahre 1402 eine Expedition unter König Heinrich III. von Kastilien zu den Kanarischen Inseln. Er ging im Süden Lanzarotes an Land, und konnte den einheimischen Inselkönig Guardafía davon überzeugen, mit ihm friedlich zusammen zu arbeiten, in dem er ihm Schutz anbot.

 

 

Er stellte aber bald fest, dass seine Ausrüstung und die Soldaten nicht ausreichten, die Kontrolle über alle Inseln zu erlangen. Béthencourt begab sich so zurück aufs Festland. Béthencourts mitgebrachte Geistliche tauften Guardafia und beeilten sich mit der Taufe vieler Guanchen, was diese zu  Sklaven machte. Bis zu Béthencourts Rückkehr 1404 war Lanzarote unterworfen. So konnte man sich gut gerüstet der Eroberung der Nachbarinsel Fuerteventura widmen. In den nachfolgenden Jahren ist die Geschichte Lanzarotes durch immer wiederkehrende Überfälle von Piraten gekennzeichnet.

 

 

Lanzarote

Urlaub auf einer Vulkaninsel

 

 

Wie wir alle wissen sind die kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs. Lanzarote und Fuerteventura entstanden bei Vulkanausbrüchen vor rund 20 Millionen Jahren. Damals hatte Lanzarote jedoch erst einen Bruchteil - nur die heute “Los Ajaches” genannte Zone im Süden der Insel - seiner heutigen Oberfläche von 845 Quadratkilometern vorzuweisen.

 

 

 

Pfarrer von Yqiza

 

Am 1. September 1730 bildeten sich auf einer Strecke von 18 Kilometern 32 Vulkane. Die Ausbrüche, wurden von Don Andrés Lorenzo Curbelo, (* unbekannt; † verm. 1772) bis 28.Dezember 1731 detailliert dokumentiert. Don Andrés Lorenzo Curbelo konnte wahrscheinlich nicht mehr länger im schwer bedrohten Yaiza bleiben. Er floh mit vielen anderen Inselbewohnern nach Gran Canaria. Die Eruptionen dauerten insgesamt 2.053 Tage und endeten am 16 April 1736. Das Eruptivmaterial der sechs Jahre dauernden Ausbrüche bedeckt etwa 167 km².

 

Montana Cinta bei Yaiza

 

Zu empfehlen ist eine Tour von Yaiza auf die Montana Cinta, der östlichen Ausläufer der Montana Los Ajaches. Sehr schöner Ausblick über den Süden Lanzarotes und auf die Feuerberge der Timanfaya.

 

Am Hang des Montaña de la Cinta in Yaiza findet man eine 1990 errichtete Gedenktafel, welche an die schweren Vulkanausbrüche dieser Zeit erinnert. Sie ist dem damaligen Pfarrer von Yaiza, Don Andres Lorenzo Curbelo, gewidmet.

 

 

Die bisher letzten Vulkanausbrüche auf der Insel fanden im Jahre 1824 statt. Am 31. Juli begann der Ausbruch des Vulkan de Clerigo Duarte. Über 14 Kilometer lang war die Eruptionsspalte. Bei Punte del Cochino wälzte sich eine sechs Kilometer lange Lavamasse ins Meer.

 

 

Landschaften auf Lanzarote

 

 

 

Die etwa 845 km² große Insel Lanzarote ist zu drei Vierteln mit Lava bedeckt, ausgespien aus mindestens 300 Kratern von etwa 100 Vulkanen. Das Lavafeld selbst bedeckt mit 167 km² ein Viertel der gesamten Fläche Lanzarotes.

 

 

In Lanzarote existieren 13 geschützte Naturräume.

Die geschützte Gesamtfläche beträgt 350,29 km² und nimmt somit 41% der Insel ein. Man könnte meinen, dass eine Vulkaninsel wie Lanzarote eine eintönige Landschaft mit einem Vulkankegel hier und da ohne viel Abwechslung und Sehenswertes bietet.

 

 

Infolge des unterschiedlichen Alters der Berge und Ebenen, sowie der vielfältigen Form der Vulkanberge entwickelten sich im Laufe der Zeit jedoch Gegenden völlig unterschiedlichen Charakters. Nur wenige Pflanzen schaffen es, nach dem Keimen auch Fuß zu fassen, sich tief zu verwurzeln, und mit ihrem Grün das Schwarz etwas aufzulockern.

 

 

Berge und Bergzüge

 

 

Die Insel besitzt zwei Gebirgszüge. Im Norden der Insel steigt das etwa 14 Millionen Jahre alten Famara-Massiv mit dem Gipfel Penas del Chache auf 671 Meter an.

 

 

Südlich des Famara-Massivs schließt sich die Sandwüste von El Jable an, die das Famara-Massiv von den so genannten Feuerbergen des Timanfaya Nationalparks trennt. Im Süden, im ältesten Teil der Insel, sind die Gebirgszüge Los Ajaches mit dem Balcon de Fermes (608 m).

 

 

Malpais de la Corona

 

 

Der Monte Corona, wird auch einfach La Corona (die Krone) genannt. Er hat eine Höhe von 609 m. Monte Corona ist die zuletzt entstandene, aber nicht die höchste Erhebung des Risco de Famara-Gebirges im Norden. Monte Corona gehört zur jüngeren Epoche vulkanischer Aktivität auf Lanzarote und hatte seine aktive Phase vor etwa 3000 bis 5000 Jahren.

 

 

Der wesentliche Teil seiner Lavamassen floss nach Osten Richtung Meer ab und bildete das etwa 30 Quadratkilometer messende, unwegsame Lavafeld Malpaís de la Corona (span.: schlechtes Land des Corona). Hier bekommt man einen Eindruck davon, wie lange die Vegetation braucht, um nach einem Vulkanausbruch auf einem Lavafeld einfache Büsche wachsen zu lassen. Im Malpais de la Corona befinden sich auch die berühmten Lava-Tunnel, von denen einer als Cueva de los Verdes begangen werden kann.

 

 

Los Ajaches

 

 

Los Ajaches im Süden Lanzarotes sind neben dem Famara Massiv im Norden die höchsten und ältesten Bergzüge der Insel. Ihre Entstehung liegt ca. 20 Millionen Jahre zurück. Die Los Ajaches sind ein beliebtes Wandergebiet.

 

 

Unterhalb dieses Gebirgszuges erstreckt sich eine Landzunge, auf der sich die traumhaften Papagayo-Strände aneinanderreihen.

 

 

Charco de los Clicos

(Kratersee)

 

 

El Golfo ist ein kleiner Ort im Südwesten der Insel Lanzarote. Er gehört zur Gemeinde Yaiza, die südlichste aller Gemeinden Lanzarotes. In El Golfo kann man sehr gut frischen Fisch essen, es gibt eine große Auswahl an Fisch-Restaurants. Südlich von El Golfo befindet sich eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel Lanzarote. Es ist der teilweise im Meer versunkene Krater des Vulkans Montaña de Golfo, in dem sich eine Lagune, Charco de los Clicos, gebildet hat, die etwa 50 Meter von der Küste entfernt liegt.

 

 

Der Name des Kratersees, Charco de los Clicos, setzt sich zusammen ausCharco-Pfütze bzw. Tümpel und einer essbaren Art Meeresfrüchten, den Clicos, die früher gehäuft an diesem Ort vorkamen. Die markante grüne Farbe der Lagune entsteht durch einzellige Algen, die sich dem hohen Salzgehalt des Sees angepasst haben. Wegen seiner Farbe wird er Lago Verde (grüner See) genannt. Durch unterirdische Verbindungen zum Meer strömt Meerwasser in die Lagune nach und sorgt für ständigen Ausgleich. Dieses Gleichgewicht der Natur ist seit einigen Jahren aus unbekannten Gründen gestört.

 

 

Die inzwischen abgesperrte grüne Lagune verdunstet immer mehr und besitzt heute nur noch einen Bruchteil ihrer ursprünglichen Größe. Mit etwas Glück findet man in der Umgebung Olivin, ein aus dem Erdmantel stammendes Mineral, aus dem man Schmucksteine herstellen kann. Der Name des Kratersees, Charco de los Clicos, setzt sich zusammen aus Charco, Pfütze bzw. Tümpel und einer essbaren Art Meeresfrüchten, den Clicos, die früher gehäuft an diesem Ort vorkamen.

Besonders gut zu sehen ist der Krater von dem auf der Südseite des Dorfes befindlichen Aussichtsplateau.

 

 

 

Auf Lanzarote feiern zahlreiche

Dörter und Ortschaften ihre Schutzpatrone.

 

 

In den Orten gibt es Prozessionen zu Ehren der Heiligen, sowie jeweils ein großes Fest mit Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten. Die Feierlichkeiten ziehen sich über mehrere Tage hin.

 

 

Einige der wichtigsten Schutzheiligen von Lanzarote

 

Besonders traditionell und facettenreich gestalten sich die Fiestas zu Ehren des:

 

Schutzpatrones der Insel Lanzarote (San Marcial 7. Juli),

 

der Schutzheiligen der Insel Lanzarote (Virgen De Los Dolores 15. September ),

 

der Schutzheiligen von Yaiza (Virgen de los Remedios 8. September),

 

der Schutzheiligen der Fischer (Nuestra Senora de Carmen 16. Juli),

 

sowie dem Schutzpatron der Hauptstadt Arrecife (San Gines 25. August).

 

 

San Marcial de Rubicon

 

 

Das Dorf ist dank der Iglesia de San Marcial de Rubicon entstanden.

Die Kirche stand ursprünglich an der Küste, war aber immer wieder Piratenangriffen ausgesetzt. Daher wurde sie an eine höher gelegen Stelle neu erbaut. Sie liegt 350 m über dem Meeresspiegel, an der Gebirgskette Los Ajaches, am Ende des Valle del Pozo. Nördlich davon erhebt sich der mit 608 Metern zweithöchste Berg Lanzarotes, der Atalaya de Femés. Anfang des 15. Jahrhunderts war in Femés erster Bischofssitz der Kanaren (Entrada en la Soledad del Rubicón). Zur Zeit der großen Vulkanausbrüche war die Kirche 1730 bis 1736 für viele Menschen ein Zufluchtsort. Zeitweise befand sich auch ein Sanatorium und ein Waisenhaus für Kinder in den Gebäuden. Am 25. Februar 1730 wurde Don Andres Lorenzo Curbelo Pfarrer der Kirche in Femes. Er schrieb eine Chronik der Vulkanausbrüche der Insel im 18. Jahrhundert. Femés wird auch als Balkon des Rubicón bezeichnet, weil es einen weiten Ausblick auf die Rubicón-Ebene im Süden Lanzarotes bis hin zu den Nachbarinseln Lobos und Fuerteventura bietet.

 

Iglesia de San Marcial de Rubicon

 

 

 

Zwei Eingangsportale aus rötlichem Vulkangestein zieren die nach 1733 umgebaute Kirche mit ihrem lang gestreckten schmalen Kirchenschiff.

 

 

Im Hauptaltar findet man nicht nur die Skulptur des ersten Bischofs und Schutzpatrons von Lanzarote, San Marcial, sondern auch unzählige Schiffsmodelle, gespendet von den Fischern der Insel, als Zeichen des Dankes für die Rettung aus einer Notlage darbringt. Zu Ehren San Marcials, am 7. Juli, tragen die Dorf- und Inselbewohner den Heiligen in einer Prozession um die Kirche. Während der Prozession um die Kirche, singt der Chor der Gläubigen: „San Marcial, San Marcial, aparta el peor mal.“ (Befreie uns vom schlimmsten Übel).

 

 

Virgen de los Dolores

 

 

Im Jahre 1736, während der Vulkanausbrüche auf Lanzarote, organisierte  der Franziskaner, Padre Guardián, in Tinajo ein Gemeinschaftsgebet, bei dem das Bild der „Señora de los Dolores“ den Lavaströmen entgegen getragen wurde. Die Prozession ging bis Mancha Blanca, an den Rand des Montaña der Guiguan. Dort versprachen die Betenden, der Jungfrau eine Kirche zu erbauen, wenn sie die bedrohlichen Lavaströme aufhalten und so die Bevölkerung von Tinajo schützen würde. Das Wunder geschah. Unmittelbar vor dem mitgetragenen Holzkreuz stoppten die Lavaströme. Die Jungfrau hatte die Gebete erhört. Wie in der Legende weiter berichtet wird, vergaßen die Menschen schnell die düsteren Tage der Bedrohung und auch das Versprechen, eine Kirche für die Señora de los Dolores zu errichten.

 

 

Erst Jahre später erschien der damals neunjährigen Hirtin Juana Rafaela aus Tinajo, die auf dem Feld Ziegen hütete, eine schwarz gekleidete Frau. Sie bat das Kind, die Erwachsenen des Dorfes an das Versprechen zum Bau der Kirche zu erinnern. Doch niemand glaubte dem kleinen Mädchen, bis sie die Erscheinung ein zweites Mal hatte. Daraufhin zeigte man ihr Bilder von den Heiligen, die auf Lanzarote verehrt wurden. Als Juana Rafaela die Señora de los Dolores erkannte, begann der Bau der Kirche. Erst im Jahre 1781 konnte die bettelarme Bevölkerung die kleine Kapelle Ermita de los Dolores in Mancha Blanca fertigstellen.

Bei weiteren Vulkanausbrüchen im Jahre 1824 wurde das Gebiet wieder verschont, als sich die Bevölkerung von Mancha Blanca die Marienstatue der Virgen de los Dolores aus der Kirche in Tinajo auslieh und in einer Prozession der Lava entgegen zog. An der Stelle, an der die Lava stoppte, befindet sich heute ein Holzkreuz. 1862 bekam die Marienfigur einen festen Standort in der Kapelle Nuestra Señora de los Dolores.

 

Nuestra de los Dolores

 

 

Nuestra Señora de los Dolores („Unserer Lieben Frau von den Schmerzen“), ist eine römisch-katholische Kirche in Mancha Blanca, Gemeinde Tinajo.

In der Kirche befindet sich eine Schwarze Madonna mit der Anrufung Nuestra Señora de los Volcanes (Unsere Liebe Frau von den Vulkanen).

 

 

Die kleine Kirche ist am 15. September jeden Jahres das Ziel von Wallfahrten. Nach der Pilgermesse in der kleinen Kirche wird die Madonnenstatue unter Jubelrufen nach draußen gebracht. Dort ziehen dann die Pilger an der Statue vorbei und bringen ihre Gaben dar, so wie es Tradition ist.

 

 

Virgen de Los Remedios

 

 

Der Mythos der Jungfrau de Los Remedios reicht bis ins Jahr 1731 zurück, als Yaiza von heftigen Vulkanausbrüchen erschüttert wurde. Im Süden der Ortschaft hatten die Lavamassen bereits ganze Landstriche vernichtet und zahlreiche Häuser in Asche gelegt. Lavaflüsse bahnen ihren Weg unaufhaltsam Richtung Yaiza. Die Einwohner rechnen mit dem schlimmsten, als der Pfarrer der Ortskirche beschließt, eine Messe abzuhalten, um die Schutzpatronin des Ortes, die Jungfrau de Los Remedios, in größter Not um Hilfe anzurufen. Nach der Messe werden die Menschen Zeugen eines Wunders: Die Lavamassen stoppen, das flüssige Gestein beginnt zu erkalten.

 

 

Seit jenem Tag feiert Yaiza jedes Jahr am 8. September das große Dorffest auf dem Hauptplatz, der Plaza de Los Pemedios, zu Ehren der Virgen de Los Remedios. Zum Dank für das „Wunder von Yaiza“ wird die Jungfrau reichlich beschenkt.

 

 

Fauna und Flora

 

Hibiskusblüte

 

Fauna und Flora haben sich im Lauf ihrer Entstehung perfekt an die Umwelt der Insel angepasst. 17 Prozent der Pflanzen, 60 Prozent der Nistvögel, 40 Prozent der Insekten sowie 100 Prozent der Reptilien der Insel sind endemisch, das hei0t weltweit einzigartig. Lanzarote gehört zur spanischen Provinz Las Palmas und seit 1996 zur Europäischen Union. Die Hauptstadt ist Arrecife, die Landessprache Spanisch.

 

 

Flughafen Lanzarote

(Aeropuerto de Lanzarote)

 

 

Geschichte

 

Etwa 5 km westlich von Arrecife befindet sich der Flughafen Guacimeta von Lanzarote. Der Flughafen auf Lanzarote ist klein fein und übersichtlich.

1936 wurde mit dem Bau des Flughafens begonnen . 1940 nahm der Flughafen als Miltärflughafen seinen Dienst auf. 1946 wurde dieser provisorisch für den zivilen Luftverkehr freigegeben und 1947 nach einigen Umbaumaßnahmen offiziell für Inlandsflüge eröffnet. 1965 erhielt der Flughafen eine 1850 Meter lange und 45 Meter breite befestigte Lande- und Startbahn mit provisorischer Befeuerung. 1969 wurde er umfangreich mit Abfertigungsgebäude, Vorfeld, Energieversorgung und Funktechnik erweitert, so dass er am 3. März 1970 für den internationalen zivilen Passagierflugverkehr freigegeben werden konnte. Vom Flughafen fährt die Buslinie 4 zum Busbahnhof Arrecife.

 

 

Personen mit eingeschränkter Mobilität

 

 

 

 

Verordnung EG 1107/2006

 

Gemäß Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments, tritt ab 26. Juli 2008 auf allen europäischen Flughäfen ein Hilfsservice für Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit in Kraft. Diese Gemeinschaftsmaßnahme bedeutet einen sozialen Fortschritt für behinderte Menschen.

 

Die Verordnung (EG) Nr. 1107/2006 verpflichtet die Fluggesellschaften –und ab Juli 2008 auch die Flughäfen, eine qualitativ anspruchsvolle nahtlose Assistenz

 

- vom Ankunftsort vor dem Flughafen bis zum Sitzplatz im Flugzeug,

- während des Fluges,

- vom Sitzplatz im Flugzeug bis zum Verlassen des Terminals bzw.

- bei Transitpassagieren bis zum Sitzplatz im Flugzeug des Anschlussfluges

 

sicherzustellen.

 

 

Hilfe für behinderte Passagiere

Flughafen (ACE)

 

Treffpunkt (Eingang Terminal 1)

(Monolitho)

 

Das Terminalgebäude ist für Behinderte gut zugänglich. Es gibt Rollstuhlrampen sowie behindertengerechte Toiletten.

Es gibt innerhalb und außerhalb des Flughafengebäudes Treffpunkte für Behinderte Passagiere. Sollten Sie mit dem PKW (Taxi) zum Flughafen fahren, befindet sich am Anfang und am Ende vom Terminal 1 (Internationale Flüge) ein Treffpunkt (Span. Monolitho).

 

Treffpunkt (Abflughalle)

(Monolitho)

 

Innerhalb der Terminals befinden sich ebenfalls Treffpunkte von wo aus sie Kontakt aufnehmen können. Sie warten am Treffpunkt, bis Sie abgeholt werden. Der Begleitservice bringt Sie zum Check-In, Zollkontrolle bis zum Flugzeug. Bei Wartezeiten gibt es ausgewiesene Bereiche, von wo behinderte Passagiere gebracht und wieder vom Begleitservice abgeholt werden.

 

 

 

Klima auf Lanzarote

 

Lanzarote liegt in einer heißen und trockenen Klimazone.  Das Klima ist jedoch viel milder als es der geographischen  Breite entsprechen würde. Es gibt zwei Elemente, die das milde Klima verursachen: Die Passatwinde und der kalte Kanarische Strom.
 

 

Calima

 

 

Calima, oder auch "Bruma seca" (span. Trockener Nebel) genannt, ist eine Wetterlage mit Ostwind auf den Kanarischen Inseln (Sandwind aus Afrika).

Von der Sahara kommt mit östlicher Strömung trockene, warme Luft und bringt oft feinen Sandstaub mit. Hochdruck über der Sahara erhöht die Temperatur und verringert die Luftfeuchtigkeit.

 

Calima: Blick Richtung Fuerteventura

 

Die Calima in den Sommermonaten (Juni bis September) kann wegen der Kombination mit starkem Wind und heißer Luft starke Schäden an der Vegetation anrichten. In den Wintermonaten kommt sie ebenfalls vor, der Wind ist dann aber weniger heiß. Calimawetterlagen können einige Tage oder im Sommer mehrere Wochen andauern. Dabei kann im Sommer die Temperatur 40 Grad im Schatten betragen. Bei dem Staubgehalt der Luft ist das warme, trockene Wetter aber nicht angenehm und führt leicht zu Reizungen der Atemorgane.

 

 

Sonnen und baden auf Lanzarote

 

 

Schwimmen im Meer

 

Gelbe Flagge am Strand


Aufgrund der teilweise recht starken Unterströmung an den Stränden von Lanzarote ist das Schwimmen zeitweise recht gefährlich. Sie sollten daher die Flaggen am Strand immer im Auge behalten.

Rot - absolutes Badeverbot
Gelb - Vorsicht beim Baden
Grün - Baden ohne Gefahr

 

Grüne Flagge am Strand

 

In der Zukunft werden die Badegefahren an Stränden und Badegewässern im Binnenland weltweit einheitlich nach den Empfehlungen des Weltverbandes der nationalen Wasserrettungsorganisationen (International Life Saving Federation -ILS) gekennzeichnet

 

 

 

 

Sonnenschutz ist sehr wichtig!

 

Viele Mitteleuropäer machen Urlaub oder suchen ihren neuen Lebensmittelpunkt auf Lanzarote. Vor allem das überaus angenehme und stabile Klima ist dafür eines der ausschlaggebenden Argumente. Was jedoch kaum jemand weiß: Die Intensität der Sonne ist in diesen Breitengraden derart stark, und damit auch potenziell gefährlich. Sorgen sie für ausreichenden Sonnenschutz, da die ständig wehenden Winde auf Lanzarote einem schnell die eigentliche Kraft der Sonne vergessen lassen.

 

 

 

Policia Local

(Gemeinde- und Stadtpolizei)

 

 

Die Polizei zeigt in den großen Touristenorten eine starke Präsenz, um den Touristen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln. Die Policía Local ist hauptsächlich bei Ordnungswidrigkeiten wie Diebstahl, Einbruch, Streitigkeiten usw. zuständig

 

 

Wer im Urlaub Opfer eines Diebstahls wird, kann diesen bei der Policía Local zur Anzeige bringen. Notwendig wird das bei Verlust eines wichtigen Dokumentes oder bei Schadensersatzansprüchen. Die Inselpolizei führt in sehr hoher Häufigkeit Verkehrskontrollen durch. Daher ist es empfehlenswert, Führerschein und Autopapiere stets mitzuführen. Des Weiteren sollte man darauf achten, den Promillewert 0,5 nicht zu überschreiten.

 

 

Gerät man in eine solche Kontrolle oder in sonstigen Kontakt mit der Polizei, ist es ratsam stets nett, freundlich und hilfsbereit aufzutreten.

 

 

Parken auf Lanzarote

 

Auf Lanzarote gibt es zwar Parkverbotsschilder, verbreiteter ist aber das kenntlich machen der Zonen durch farbige Linien am Bordsteinrand.

 

Gelbe Linien

Hier gilt absolutes Halteverbot. Rechnen Sie damit das Ihr Wagen bereits nach 5 Minuten abgeschleppt wird.

 

Blaue Linien

Parkscheinautomaten befinden sich in unmittelbarer Nähe. Hier sollte man unbedingt bezahlen. Wo solch ein Automat steht, ist die dazu gehörige Schreibkraft nicht weit. Von 20.00 - 09.00 Uhr ist das Parken kostenlos. Wärend der übrigen Zeit muss bezahlt werden.

 

Weiße Linien

Parken erlaubt, sofern keine besondere Beschilderung vorhanden ist.

 

 

 

Wappen der Gemeinde Tias

 

Tias Gemeindeverwaltung

 

Tías ist eine der sieben Gemeinden Kanareninsel Lanzarote und liegt im südöstlichen Teil der Insel. Der gleichnamige Hauptort hat etwa 5500 Einwohner. Tías ist auf der Insel Lanzarote die Gemeinde mit dem höchsten Ausländeranteil. Der Name der Stadt Tías kommt von den Großtanten des ehemaligen Gouverneurs von Gran Canaria, Don Alonso Fajardo. Sie hießen Doña Francisca und Doña Hernan Fajardo. Zuerst nannte man die Stadt Tias de Fajardo (die Tanten von Fajardo). Später blieb kurz der Name Tias als Gemeindehauptstadt.

 

 

In dem der Gemeinde Tias zugehörigen Tal La Vega de Tegoyo befinden sich Herrenhäuser im alten Kolonialstil, wie beispielsweise die Casa Pereyra. Die größte Ortschaft ist jedoch Puerto del Carmen (bei den Einheimischen auch La Tiñosa genannt).

 

 

Infos:

Gemeinde Tias

Fläche: 41,61 km²

Einwohner: 19 658 (2014)

 

 

 

 

Allgemeines

 

Puerto del Carmen hat eine Größe von 61,41 km².

Im Gegensatz zu Costa Teguise wohnen in Puerto del Carmen jedoch auch Einheimische, so dass man nicht nur unter Touristen ist.

Puerto del Carmen hat eine Einwohnerzahl von etwa 10 000. Puerto del Carmen gehört zur Gemeinde Tias und befindet sich im Südosten der Insel. 

 

Cafe "Timanfaya" an der Promenade

 

Aus dem in den 70er-Jahren des 20. Jh. noch ganz verträumten Fischerdörfchen La Tiñosa, mit Tomatenfelder und Salinen, ist inzwischen das bedeutendste und größte Ferienzentrum Lanzarotes geworden. Heute zieren 5 km lange Strände die Küstenlinie; der ganze Ort zieht sich auf 8 Kilometer in die Länge.

 

 

Die alte Avenida de las Playas bis Ende 2008. Man konnte noch in beide Richtungen fahren.

 

 

Ende des Jahres 2008 begann man mit der kompletten Erneuerung der Avenida de las Playas. 

 

 

Die neue Avenida de las Playas wurde Mitte 2009 fertig gestellt. Die Straße ist jetzt  zum größten Teil nur noch einspurig und kann nur in eine Richtung befahren werden. Auf der Strandseite befindet sich ein breiter Fuß- und Fahrradweg.

 

 

Menschen mit Handicap

 

 

 

Bei der Neugestaltung der Avenida de las Playas wurden auf die Bedürfnisse behinderter Menschen berücksichtigt.

In regelmäßigen Abständen befinden sich geschützte Fußgängerüberwege (sogenannte Zebrastreifen). Alle Übergänge, auch in den abgehenden Seitenstraßen, sind Behindertengerecht abgesenkt und deutlich gekennzeichnet. Die Zugänge zu Bushaltestellen und Taxiständen ist ebenerdig und somit sehr gut erreichbar.

 

Der Fahrradweg ist breit und Fußgänger haben viel Platz

 

Alle Übergänge sind behindertengerecht, aber

in den Seitenstraßen muss man aufpassen

 

Eine von mehreren Taxistationen an der Promenade

 

 

Promenade

 

 

Diese kilometerlange Strandstraße ist zur Meerseite hin nahezu unverbaut, so dass man immer einen schönen Blick aufs Meer und die Strände hat. Obwohl sich auf dieser Seite ein Fahradweg befindet, hat man genügend Platz für als Fußgnger.

 

 

 

Gegenüber der langen und sehr schönen Strandpromenade konzentriert sich das touristische Leben bei Tag und Nacht. Sie ist gesäumt von Bars, Pubs, Restaurants, Boutiquen, Spielhallen, Souvenirgeschäfte etc. Ebenfalls auf dieser Seite finden Sie viele Appartementanlagen und diverse Hotels. Puerto del Carmen bietet Platz für etwa 30.000 Gäste.

 

 

Einkaufen

Essen und Trinken

 

 

Eine sehr große Anzahl von kleinen und großen Restaurants, Bubs,Cafes, Bars usw. finden Sie entlang der Promenade Avenida de las Playas. Der Hauptstraße folgend, vorbei am Hotel Los Fariones, kommen Sie auf die Calle Timanfaya, weiter auf die  Calle Guardilama, bis zur Kreuzung, wo sich der Centro Comercial Biosfera befindet.

 

 

Nach rechts geht es in Richtung Arrecife und Flughafen.

Nach links geht es auf die Calle Juan Carlos I. bis zum Hafen von Puerto del Carmen wo es ebenfalls eine große Anzahl von Restaurants gibt.

 

Einkaufen

 

 

Fast alle kleinen und größeren Geschäfte entlang der Avenida de las Playas bis zum Hafen, mit Lederwaren, Textilien, Souvenirgeschäfte, Elektronik usw befinden sich in asiatischer (Chinesen, Inder, Pakistanis usw.) Hand.

Die Souvenirgeschäfte sind zum Teil so „überladen“, dass man kaum wagt dich zu bewegen, weil man Angst haben muss gleich fällt irgend etwas herunter.

 

 

Natürlich können Sie in diesen Geschäften mehr oder weniger „Markensachen“ kaufen, aber…..;-) In diesen Geschäften können Sie auf jeden Fall handeln.

 

 

Eine große Auswahl von Textilgeschäften finden Sie im Centro Comercial Biosfera Plaza.

 

 

An der Avenida de las Playas können Sie in der „Fundgrube“ entspannt bummeln und einkaufen., Hier haben sie eine relativ große Auswahl an Parfums, Textilien, Lederwaren usw.

 

Essen und Trinken

 

 

Neben einigen großen Restaurant mit gemischter asiatischer Küche, finden sie entlang der Avenida de las Playas mehrere kleinere und größere Chinesische Restaurants. Ebenfalls entlang der Avenida de las Playas finden sie viele Restaurants, die vom Sandwich, über Stak bis zur Pizza alles anbieten. Auf jeden Fall ist für jeden Geschmack etwas dabei.

 

 

Puerto del Carmen ist nicht nur ein Ausgehzentrum für Touristen, sondern auch für Einheimische. Vor allem Bewohner der Hauptstadt kommen, nicht nur am Wochenende, lieber in das benachbarte Städtchen, weil hier deutlich mehr los ist als in Arrecife.

 

 

Baden und Relaxen am Strand

 

 

Puerto del Carmen hat die schönsten und größten Strände der Insel. Entlang der ausgedehnten Strände Playa Blanca und Playa de los Pocillos, zusammengefasst unter dem Namen Playa Grande, können Sie am Strand, der teilweise bis zu 100m breit ist, als auch oberhalb des Strandes, auf der Strandpromenade, sehr angenehm spazieren gehen.

 

 

Das Meer ist sehr seicht, so dass man weit hinaus laufen kann, ehe man den Boden unter den Füßen verliert. Überfüllte Strände wird es hier in absehbarer Zeit nicht geben. Der feine Sand ist übrigens nicht etwa importiert sondern wurde im Laufe der Jahrtausende von der sandigen Landschaft El Sable hinter den Bergen durch die Passatwinde herübergeweht.

 

 

Die Strände

(Puert del Carmen)

 

 

 

Blaue Flagge

 

 
Seit 1987  wird in Zusammenarbeit mit der F.E.E. die "Blaue Flagge" vergeben. Die Auszeichnung wird verliehen, wenn bestimmte Anforderungen bezüglich des Umweltmanagements, der Umweltkommunikation erfüllt sind, ausreichende Entsorgungsbereiche für (Sonder-)Abfälle und Abwasser und die standardgemäßen Sicherheitsaspekte beachten werden. Die  Blaue Flagge ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird. Die Kampagne wird durchgeführt für: Sportboothäfen, Strände und Badestellen an Binnenseen.

 

 

Playa Grande

(Playa Blanca)

 

 

Die gepflegte Playa Grande ist wegen ihres goldgelben Sandes auch als Playa Blanca (häufig verwechselt mit der gleichnamigen Ortschaft im Inselsüden) bekannt. Playa Grande ist einer der größten Strände von Puerto del Carmen. Der Strand ist dank seiner Lage windgeschützt und wird auch bewacht. Der Einstieg ins Meer ist flach und das Wasser ruhig, so dass er für Familien mit Kindern ideal geeignet ist. Hier kann man Liegestühle, Sonnenschirme und Tretboote ausleihen. Außerdem gibt es ein reichhaltiges Angebot an Wassersportarten. Umkleideräume, Toiletten und Duschen sind ebenfalls vorhanden.

 

 

 Playa Chica

 

 

Playa Chica gehört wiederum zu einer der kleinsten Strände von Puerto del Carmen. Er eignet sich gut zum sich vom Rummel der größeren Strände zu erholen und entspannen. Der Strand Playa Chica beginnt direkt am Hotel Los Faiones.

 

 

Playa de La Barilla

 

 

Auch Pila de las Barilla genannt. Im alten Teil der Stadt, südlich des Hotels Los Fariones, liegt der kleine Sandstrand "Playa de La Barilla". Vom Hotel Los Fariones sind es etwa 10 Minuten zu Fuß. Er ist von Palmen umsäumt und von einer romantischen Bucht umgeben. Wer es ruhig haben möchte, sollte diesen Strand nehmen.

 

 

Er ist ideal zum Schnorcheln und Tauchen. Der Sand ist fein und goldgelb, das Wasser ist ruhig. Die Bucht ist für Kinder und Nichtschwimmer sehr gut geeignet. Ein Restaurant sowie Liegen befindet sich direkt oberhalb vom Strand auf der kleinen Strandstraße Paseo de la Barrilla.

 

 

Der Strand Pila de la Barrilla hat eine Länge von 90 m. und eine durchschnittliche Breite von 22m. Neben dem Restaurant beginnt die Promenade Las Puntas, die bis  zum Hafen El Varadero führt.

 

 

 

Zwischen dem Strand Playa de la Barilla und dem Hafen El Varadero, geht man oberhalb der Lava Steilküste, entlang, vorbei an kleinen Appartements und Restaurants. Es ist eine sehr gute Alternative, wenn man die Hauptstraße meiden möchte um zum Hafen zu kommen.

 

 

Wer abends in Puerto del Carmen, an der Strandpromenade,  von Playa de La Barilla zum Hafen gut Essen gehen möchte, findet eine Unzahl von Restaurants, die alle um die Touristen werben. 

 

 

 

Hafen El Varadero

(Puerto del Carmen)

 

 

Panoramabild vom Hafen Puerto del Carmen

 

 

Der alte Ortskern von Puerto del Carmen (Punta Tinosa) befindet sich im Hafengebiet. Der alte Hafen von Puerto del Carmen wurde liebevoll restauriert und wirkt bezaubernd mit seiner am Hang gelegenen Architektur.

 

Plaza del Varadero

 

Auch hier gibt es zahlreiche Restaurants und Nachtbars, sowie den großen Festplatz, Plaza del Varadero, auf dem zu gegebenem Anlass mit viel Lifemusik und Tanz ordentlich gefeiert wird.

 

 

Sehenswert, nicht nur von außen, an der Calle Varadero, ist das "La Lonja". dieses schöne Haus war vor Jahren noch das Gebäude der Warenbörse des Hafens. Vor Jahren wurde dieses Gebäude zu einem schönen Restaurant umgebaut.

 

 

Ab dem Hafen von Puerto del Carmen kann man mit dem Schiff Besichtigungstouren unternehmen, mit einem Unterseeboot den Meeresgrund erforschen, oder zum Hochseeangeln aufbrechen. Wer nicht seefest ist, genießt den reichen Fischbestand, der sich in der Hafenmole tummelt.

 

 

 

Am Ende des Hafens führt wieder eine Treppe hinauf zur Hauptstraße. Von oben haben sie einen tollen Blick auf den gesamten Hafen von Puerto del Carmen. Ein Besuch am Abend in den zahlreichen Restaurant ist immer sehr zu empfehlen.

 

 

 

 

Nuestra Señora del Carmen

(Kirche am Hafen)

 

 

 

In einer Seitengasse, nahe des alten Hafens von Puerto del Carmen, nicht weit von der Plaza de Varadero, steht die sehr schmale Kirche, Nuestra Señora del Carmen. Sie ist die Schutzheilige der Fischer und Seeleute. Die kleine Kirche hat ein spitzem Satteldach. In der kleinen Kirche werden auch ökumenische Messen abgehalten. Die Kirche ist zu bestimmten Zeiten geöffnet und für jedermann zugänglich.

 

 

Man kann die Kirche zwar betreten, aber der direkte Zugang zur Kapelle ist durch ein sehr schönes handgeschmiedetes Eisengitter abgesperrt. Auf dem Gitter befinden sich schöne Motive aus dem Meer. Nur zum Gottesdienst wird dieses Gitter für die Gläubigen geöffnet.

 

 

 

Wer beten möchte, kann es auch vor dem Gitter. Hier stehen einige Bänke auf denen sich die Gläubigen zu einem Gebet hinsetzen können.

 

 

Spenden kann man hier natürlich auch etwas. Direkt hinter dem Gitter befinden sich "Kerzen". Beim Einwurf von Münzen leuchtet eine elektrische Kerze. Um so mehr Geld eingeworfen wird, um so mehr "Kerzen" leuchten. Ob diese Idee so toll ist, muss jeder für sich entscheiden.

 

 

16.07. Fiesta del Carmen

 

 

Im Juli feiert man auf den Kanaren, ja in ganz Spanien „Virgen del Carmen“ (Virgen bedeutet: jungfräulich oder unberührt), die Schutzheilige der Fischer und Seefahrer. Da die Menschen auf den Kanaren Jahrhunderte lang auf den Fischfang angewiesen waren ist dies noch heute ein ganz besonderes Fest für sie.

 

 

Besonders natürlich in Puerto del Carmen, oder „La Tiñosa”, wie Puerto del Carmen früher einmal hieß. Gefeiert wird auch in den Orten Arrecife, Playa Blanca, Teguise, sowie auf der Nachbarinsel La Graciosa. In Puerto del Carmen trifft man sich im alten Hafen, auf der Plaza del Varadero wo im Prinzip alle Feierlichkeiten stattfinden.

 

 

Dabei wird die geschmückte Statue der Madonna nach dem Kirchgang in Prozessionen und anschließender gemeinsamer Ausfahrt auf ein Fischerboot welches wiederum von unzähligen kleinen und größeren geschmückten Booten begleitet wird. Das mehrere Tage andauernde, sehr fröhliche Fest wird zumeist mit einem farbenfrohen Feuerwerk beendet.

 

 

 

Infos:

Puerto del Carmen

Einwohner: 11 400 (2011)

 

Das kulinarische Angebot ist sehr vielfältig

und beinhaltet für jeden Geschmack etwas.

 

 

Allgemein

 

Die kanarische Küche bietet einiges an typischen Spezialitäten. Das recht einfache Essen wird durch frische Kräuter besonders verfeinert. In Restaurants, die inseltypische Speisen anbieten, findet man vielerorts frischen Fisch und den von Lanzarote stammenden Wein.

 

 

 

Fisch und Meeresfrüchte

 

Beliebte Speisefische auf Lanzarote sind Seehecht (Merluza), Thunfisch (Atún) oder Rotbrasse (Sama). Die Auswahl ist sehr groß. Ebenso abwechslungsreich ist die Zubereitung von Fisch. Man kann diese Gerichte beispielsweise gegrillt, gekocht oder gebraten genießen.

Probieren sie mal den Fisch in der Salzkruste, Pescado a la sal, echt lecker.
Eine weitere Fischvariante, Sancocho Canario genannt, besteht aus getrocknetem Fisch, der eingeweicht wird, sowie aus Gemüse und Kartoffeln.

 

 

Fleisch

 

Kaninchen, Ziegenfleisch und Lamm sind eine kulinarische Spezialität auf Lanzarote. Kaninchen wird traditionell mit einer Weißweinsoße als Conejo en Salmorejo angeboten.

 

 

Papas Arrugadas

(Kanarische Runzelkartoffeln)

 

 

Die papas arrugadas, kleine, runzelige Kartoffeln mit Meersalzkruste, bilden die traditionelle Grundlage zu vielen kanarischen Gerichten. Die Kartoffeln - kleine Sorten, die nur auf den Kanarischen Inseln angebaut werden - werden ungeschält mit Meersalz gekocht, dabei kann die Salzmenge etwa bis zu einem Viertel des Gewichtes der Kartoffeln ausmachen. Nachdem das Wasser verkocht ist, werden sie auf kleiner Flamme etwa 20 bis 30 Minuten getrocknet bis sie runzelig werden. Gegessen werden sie mit der salzüberzogenen Schale, meist in Verbindung mit einer pikanten Mojo. Jeder Koch bereitet die Soßen etwas anders zu und so können auch die Zutaten variieren.

 

 

Mojos

 

 

Die Kanaren sind bekannt für ihre traumhaft würzigen Saucen mit viel Knoblauch und Chili. Bei der kanarischen "Mojo" handelt es sich um eine hiesige Spezialität, die wir bei unseren Besuchen auf Lanzaroe kennengelernt haben.

Unterschieden wird zwischen der "roten Mojo" (Mojo rojo) und der "grünen Mojo" (Mojo verde). Mojos sind kalte Saucen. Sie werden als Dipp und Beilage zu den verschiedensten Speisen wie Fleisch, Fisch und Brot gereicht, und besonders zu den runzligen kanarischen Kartoffeln (papas arrugadas). Das genaue Rezept ist jedoch ein Geheimnis des des Herstellers oder, Restaurantbesitzers. Es gibt folgende Varianten:

 

Roter Mojo

 

 

Roter Mojo (Mojo Rojo)

Enthält neben Essig und Öl, Cumin (Kreuzkümmel), Chilis, Knoblauch, eventuell frische pürierte Paprika, Salz und Pfeffer.

Mojo Rojo Picante ist die scharfe Variante des Mojo Rojo.

Mojo Rojo Suave und Mojo Colorado sind die milderen Varianten der Mojo Picon.

 

Grüner Mojo

 

 

Grüner Mojo (Mojo verde)

Erhält seine Farbe entweder durch frische Petersilie (Mojo de Perejil) oder bevorzugt durch frisches Korianderkraut (Mojo cilantro). Weiterhin werden Avocados und grüner Paprika verwendet. Weitere Zutaten sind Knoblauch, Salz und Cumin Kreuzkümmel).

Mojo Verde Picante ist die scharfe Variante de Mojo Verde.

Als Mojo Verde Suave wird auch hier die mildere Version bezeichnet. Der Grüne Mojo wird häufig zu Fisch gereicht.

 

 

Aioli oder Allioli

 

 

In vielen Restaurants bekommt man neben Mojo Rojo und Mojo Verde noch Aioli als Beilage serviert. Der Name kommt vom Katalanischen  „all i oli“, Knoblauch und Öl. Die klassische Aioli ist eine kalte zähflüssige Creme, die vor allem aus Knoblauch, Olivenöl und Salz besteht.

Aus der Aioli entstanden durch Verfeinerungen und Rezeptzugaben zahlreiche Varianten. Am bekanntesten ist heute die Variante

Mit Mayonaise, Knoblauch und Olivenöl. Aioli wird als Vorspeise mit Brot oder Oliven, sowie als Beigabe zu Fleisch, Fisch und Gemüse serviert.

 

 

Tapas

 

Tapas Mixteller

 

Tapas sind im engeren Sinne kostenlose Beilagen zum Wein in spanischen Tapas Bars. Doch durch ihre steigende Beliebtheit haben sich hier Restaurants etabliert, die sich auf Tapas spezialisieren.

Wenn sie nur eine Kleinigkeit essen möchte, hat man die Möglichkeit Tapas zu bestellen. Hierbei handelt es sich eigentlich um eine Art Vorspeisen, die man immer und überall bekommt und zusammen mit einem Getränk, meist einem Wein, verspeist. Diese Kultur ist in ganz Spanien weit verbreitet. Die Anzahl möglicher Varianten dieser kleinen Gerichte ist mittlerweile so groß, dass sie locker auf ein Mittag- oder Abendessen verzichten können. Sie reicht von Meeresfrüchten über Fisch, Fleisch bis zu einer Vielzahl von Salaten.

 

Meeresfrüchte, die gerade erst vor der Haustüre im Atlantik gefangen wurde spielen auf Lanzarote eine große Rolle und bieten vom frischen Muscheln, Tintenfische und Kalmare, Garnelen, Krebse usw, einfach alles. In Arrecife finden sie einige urige Tapas-Bars in den Seitengassen  der Iglecia de San Gines. Am Hafen von Puerto del Carmen findet man in den meisten Restaurants Tapas auf ihrer Menü-Karte.

 

Tapas Bar in Puerto del Carmen/Hafen

 

La Lonja am Hafen von

Puerto del Carmen

 

Am alten Hafen von Puerto del Carmen bekommen sie in den meisten Restaurant eine mehr oder weniger große Auswahl an Tapas.

 

La Lonja am Hafen von Puerto del Carmen

Die Tapas-Bar- im La Lonja

 

Eine große Auswahl von frischen Tapas und Fisch bekommen sie im La Lonja, der ehemaligen Fischhalle. Sie können die Tapas als Vorspeise im Restaurant nehmen, oder  sie setzen sich an die Tapas-Bar, wo sie sich die frischen Tapas aussuchen können und an der Bar servieren lassen.

 

Tapas-Bar in Puerto del Carmen

 

 

In Puerto del Carmen finden sie auch einige Tappas Bars. Wir haben in am westlichen Ende der Avenida de las Playas eine kleine Tapas-Bar gefunden, die unsere Vorstellungen von einer Tappas Bar voll und ganz erfüllt. Hier ist die Auswahl zwar nicht so groß wie im „La Lonja“, es ist ja auch viel kleiner, aber hier bekommen sie ebenfalls immer frisch Speisen, mit wechselnden Angeboten. Tapas sind normalerweise sehr kleine Portionen die immer frisch zubereitet werden.

 

Eine Auswahl an Tapas 

 

 

Es gibt eine Auswahl von sehr guten Weinen. Angefangen vom Halbtrockene aus Yaiza, bis zum sehr süßen Petro Jimenez, auf die Empfehlungen kann man sich einfach verlassen.

 

 

Weitere Beispiele für Tapas

 

Pimientos de Padrón

(Paprika aus Padron)

 

Für das Gericht werden die Pimientos in Olivenöl gebraten und mit grobem Meersalz (Hagelsalz) bestreut.

 

 

Iberisches Schwein

 (Cerdo Ibérico)

 

 Die Tiere werden meist als Weideschweine freilaufend in

Korkeichen- und Steineichenheinen gehalten und häufig mit Eicheln gemästet.

 

Couscous mit Gemüse und Iberisches Schwein

 

Krabbensalat mit Annanas

 

Gebratene Auberginen mit Honig

(berenjenas morrones con miel)

 

 Gefüllte Datteln im Speckmantel

(Wird selten gemacht da es sehr aufwendig ist)

 

Beispiele für Tapas:

Boquerones fritos

(frittierte Sardellen)

Aceitunas oder Olivas

(Oliven)

Ensalada Rusa

(Kartoffelsalat)

Gambas al ajillo

(Garnelen gebraten in Olivenöl mit Chili und viel Knoblauch)

Mejillones

(Miesmuscheln)

Patatas aoli

(Kartoffeln in Knoblauchmayonnaise)

Albóndigas

(Fleischbällchen)

Carne con papas

(Fleischstückchen mit Soße und Kartoffeln)

Gambas al ajillo

(Garnelen in Olivenöl und Knoblauch)

Pinchos

(Fleischspießchen)

 

 

Getränke

 

Zu den typischen Getränken auf Lanzarote gehört natürlich in erster Linie der Wein. Neben Weißwein und Rotwein wird auf der Insel auch Rosé hergestellt.

 

Kaffee gibt es in verschiedenen Varianten:

café con leche ist ein Milchkaffee, café solo bezeichnet einen Espresso und cortado ist ein kleiner Kaffee mit Milch den man immer und überall trinken kann.

Auch den Kaffee kann man mit Alkohol bekommen:

Carajillo enthält Cognac, Zaperoco oder Barraquito wird mit Likör, Zimt und einem Zitronenstückchen serviert.

 

 

 

 

 

Die europäische Notrufnummer 112 wurde im Jahr 1991 eingeführt, um – zusätzlich zu den nationalen Notrufnummern – eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar zu machen und Notfalldienste damit insbesondere für Reisende leichter zugänglich zu machen.

Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ein rasches Auffinden von Unfallopfern zu ermöglichen.

Die 112-Leitstellen von z. B. Griechenland und Spanien sind in der Lage, Anrufe in englischer Sprache entgegenzunehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Weiterleitung an andere Call-Center, die über Mitarbeiter mit der erforderlichen Sprachkompetenz verfügen, oder die Weiterleitung an Dolmetschdienste.

 

Auf dieser Seite listen wir wichtige Telefonnummern auf, unter denen Sie im Notfall Hilfe rufen können. Es gibt Situationen, in denen die Gesundheit in Gefahr ist und Menschen Hilfe benötigen.

Bitte missbrauchen Sie Notfall-Nummern nicht, sondern nutzen Sie sie, wenn Bedarf besteht

 

Ein ausgemustertes Mobiltelefon können Sie übrigens als Notfall-Handy behalten, Die Notrufnummer "112" ist meist auch ohne Sim-Karte und Gesprächsguthaben kostenlos erreichbar. Sie sollten nur regelmäßig den Akku laden & überprüfen. 

 

 

 

Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys,  Kundenkarten, Mobile Banking usw.

Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.

 

 

 

Lanzarote Polizei
Arrecife: +34 928 81 25 34
Haria: +34 928 83 52 52
San Bartolomé: +34 928 52 07 12
Teguise: +34 928 84 52 52
Tinajo: +34 928 84 07 29
Tías (Puerto del Carmen): +34 928 83 41 01

 

 


Die ärztliche Versorgung auf Lanzarote entspricht der unsrigen.

Deutschsprachige Ärzte sind vorhanden.

 

 

Arrecife

 

Kliniken

Hospital Insular de Lanzarote
Juan de Quesada, S/N
Arrecife

Tel: 928 810 500


Hospital General-Arrecife
Tel. 928 80 18 63

 

Allgemeinmedizin

Clínica San Roque
Avenida García Escámez, 250
Beim Hospital General de Arrecife
Arrecife
Tel: 928 824 880

 

Zahnärzte

Clinica Dental Alemana –

Dr. W. Burkhart

Kieferorthopädie, Oralchirurgie, Implantate

C/Mejico N°1, Arrecife

Tel.: 928 816 661,

Notruf 669 452 248

 

Clínica Syan Vicente
Kieferchirurgie
Almirante Boado Endeiza, 9
Arrecife
Tef: 928 597 105
 

Dermatologen

Pérez Cejudo, Juan Antonio
Triana 71
Arrecife
Tel: 928 812 555

Dr. Luis Pérez del Toro
Cl´nica Láser Lancelot
Juan de Quesada 19

Arrecife
Tel: 928 806 438

 

HNO

Hals/Nasen/Ohren

De Paiz Suárez
Calle Gaviota, 2
1. Etage
Arrecife
Tel: 928 813 275

 

 

Tías

 

Zahnarzt
Zahnklinik Tias
Zahnarzt Dr. Erik Prem

Calle Libertad 44, Tías,
Tel.: 928 834 016

 

 

Puerto del Carmen

 

Kliniken

Hospiten - Privatklinik
Lomo Gordo, s/n
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 59 61 00
HOSPITEN LANZAROTE wurde 1999 eingeweiht. Das moderne Krakenhaus verfügt über modernste Spitzentechnologie bei Ausstattung und Geräten. Das hat insgesamt 62 Betten für die stationäre Behandlung, 3 Operationssäle, einen Kreissaal, Intensivstation, Hämodialyse….

 

Deutsch/Britische Klinik
(Euroklinik)

Avda. de las Playas 54
Puerto del Carmen
Tel: 928 513549

 

Allgemeinmedizin


Praxen Dr. Karl Kunze

(24h-Notdienst)

C./Salinas,12

Centro de Terapia Antroposófika
Anmeldung: 928 516 955

Arriete

C/Tres Barrancos 18

Tel: 928 848 509

Mobil: 665 60 30 63


Praxis Dr. Mager
Avenida de las Playas, 37
Puerto del Carmen
Tel: 928 512 611

Manuel Rueda Espino
Avenida de las Playas, 10
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 514 030

Clínica Lanzarote
Avda de las Playas 5
bei Centro Comercial Los Fariones
Puerto del Carmen - Tias
Tel: 928 51 31 71
 

 

Playa Blanca

 

Allgemeinmedizin

Praxis Dr. Mager
El Varadero, 6
neben der Bushaltestelle am Ortseingang
Playa Blanca
Tel: 928 517 938
 

 

Yaiza

 

Allgemeinmedizin

Dr. Bilbao
La Corvina, 1
Yaiza
Tel: 928 517 092

 

 

Guime

 

Frauenarzt
Wolfgang Dietrich –

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Calle La Calera 40, Guime
Tel.: 0034-928 521 332,

Mobil: 606 915 001

 

 

Costa Teguise

 

Kliniken

Deutsch/Britische Klinik
Centro Comercial Plaza Tandarena 25
Costa Teguise
Tel: 928 59 21 25

 

Allgemeinmedizin

Praxis Dr. Mager

Avda. Islas Canarias 1,

C.C. Tanderena in

Costa Teguise

928 826 072

 

Denken sie auf jeden Fall an eine private Auslandskrankenversicherung mit Rückholung.

 

 

Tierarzt, Tierklinik und Tierschutz

 

Deutschsprachige Tierärztin
Pet Centro Veterinario Internacional
Manuela Zarza
Centro Comercial Las Maretas
35509 Costa Teguise
Tel.: 0034-928 346 207
Notfallnummer Tierärztin: 636 068 111

 

Tierkliniken
Fany: 928 813987
Tierklinik Timanfaya: 928 810 029
Notruf: 690 341 959

 

 

Konsulate (Consulados)

Botschaften (Embajadas)

 

 

Deutschland-Alemania

 

Lanzarote/Fuerteventur

Honorarkonsul 

Dr. Roland E. Mager

Adresse:
Avenida de la Llegada / el Varadero, No 30
35580 Playa Blanca

Tel.: 928519231

Fax: 928 519232

Kontakt per E-Mail: lanzarote-fuerteventura@hk-diplo.de

 

Öffnungszeiten: Montag und Donnerstag von 10.00 - 13.00 Uhr und nach Vereinbarung, es wird um Terminabsprache gebeten.

 

Gran Canaria

Deutsches Berufskonsulat

Calle Albareda 3-2

E-35007 Las Palmas de Gran Canaria, Tel.: 928 491 880

Tel.: 928 491 870 (Passstelle)

Im Notfall

Mobil 659 51 76 00

(Nach Dienstschluss)

 

Madrid

Deutsche Botschaft

Calle de Fortuny 8

E-28010 Madrid

Tel.: 915 579 000 

 

 

Österreich-Austria
 

Lanzarote

Regelmäßige Sprechstunde

Tel.: 928 241 911

 

Gran Canaria

Österreichisches Konsulat

Calle de los Balcones 8
E-35001 Las Palmas de Gran Canaria

Tel.: 928 762 500

 

Madrid

Österreichische Botschaft

Paseo de la Castellana 91

E-28046 Madrid

Tel.: 915 565 315

Tel.: 915 565 403 

 

 

Schweiz-Suiza
 

Lanzarote

Regelmäßige Sprechstunden

Tel.: 928 293 450

 

Gran Canaria

Schweizer Konsulat

Calle Domingo Rivero 2

 E-35004 Las Palmas de Gran Canaria
Tel.: 928 293 450

Tel.: 928 293 380

Fax 928 290 070

 

 

 

Lanzarote ist Teil der EU-Sonderzone Kanarische Inseln. Damit ist Lanzarote zwar Teil der EU und hat natürlich auch den EURO als Zahlungsmittel, steuer- und zolltechnisch liegt Teneriffa jedoch außerhalb der Gemeinschaftszone. Die Kanarischen Inseln haben damit einen ähnlichen Status wie z.B. Helgoland.

Die Auswirkung erkennt man leicht an den Zigaretten- oder Alkoholpreisen, die deutlich niedriger sind als in der EU.

Auf Benzin werden hier gar keine Steuern erhoben. Die IGIC, also die Mehrwertsteuer, liegt hier bei lediglich 5 %.

 

Die Sonderregelung hat allerdings auch einen Haken: Man darf hier zwar soviel Alkohol und Zigaretten einkaufen, wie man gerne möchte, darf diese auch ausführen, für die Einfuhr in Deutschland gelten dann allerdings folgende

 

Grenzwerte pro Person:

 

Abgabenfreie Einfuhr von Reisemitbringseln

Unter folgenden Voraussetzungen können Reisende Waren abgabenfrei aus einem Nicht-EG-Mitgliedstaat (Drittland) nach Deutschland einführen (Obwohl die Kanaren zu Spanien und damit zur EU gehören, befinden sich die Inseln aufgrund der Sonderregelung außerhalb des gemeinsamen Zollgebietes und es gelten die selben Bestimmungen wie für Drittländer).


Die Waren dürfen keinesfalls zu gewerblichen Zwecken bestimmt sein. Sind diese beiden Bedingungen erfüllt, so gelten die folgenden Mengen- und Wertgrenzen, wenn der Einführer mindestens 17 Jahre alt ist:

 

Tabakwaren

200 Zigaretten oder 

100 Zigarillos oder 

50 Zigarren oder 

250 g Rauchtabak oder 

Eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren.

 

Bitte beachten

Beim Kauf von Zigaretten, bitte darauf achten, dass in einer Schachtel nicht immer nur 20 Zigaretten sind und in einer Stange Zigaretten bis zu 12 Schachteln sind.

 

Alkohol und alkoholhaltige Getränke

1 Liter Spirituosen mit einem Alkoholgehalt von mehr als 22 Volumprozent oder  unvergällter Ethylalkohol mit einem Alkoholgehalt von 80 Volumprozent oder mehr oder 

2 Liter Spirituosen, Aperitifs aus Wein oder Alkohol, Taffia, Sake oder ähnliche Getränke mit einem Alkoholgehalt von 22 Volumprozent oder weniger, oder 

eine anteilige Zusammenstellung dieser Waren und

4 Liter nicht schäumende Weine und

16 Liter Bier

 

Arzneimittel

die dem persönlichen Bedarf des Reisenden entsprechende Menge.

Falls Ihre Reisemitbringsel die vorstehenden

Reisefreigrenzen überschreiten, sind Einfuhrabgaben zu entrichten.