Wappen Teguise

 

 

Der Neffe von Jean de Béthencourt, Maciot de Béthencourt, wird als Stellvertreter auf Lanzarote eingesetzt. Er nimmt sich die Tochter namens Teguise des bisherigen Herrschers Guardafia zur Lebensgefährtin, und benennt den damaligen Ort Acatife nach ihr. Im Jahr 1852 wurde San Miguel de Teguise als Inselhauptstadt durch den aufstrebenden Küstenort Arrecife ersetzt.

 

 

&eguise, die alte Inselhauptstadt, ist sicherlich die schönste Stadt der Insel Lanzarote. Hervorragend restaurierte Adelspaläste, alte Kirchen und die typischen kanarischen Häuser prägen das Flair der Stadt.

 

 

 

Teguise war Bischofssitz und ist die älteste Stadt der Kanarischen Inseln. Mit dem best erhaltenen Stadtkern der ganzen Kanaren wurde sie 1973 unter Denkmalschutz (Conjunto Arquitectónico Histórico-Artistico) gestellt.

 

 

 

Auf dem Kraterrand des Vulkans „Guanapay“ östlich der Stadt befindet sich die Festung „Santa Barbara“. Sie ist das wichtigste historische Monument der Stadt Teguise. Im 16. Jahrhundert wurde sie von Sancho Herrera als Küstenwachturm erbaut. Ständige Piraten- und Korsarenangriffe haben die Geschichte der Festung geprägt. Der Gemeindebezirk Teguise, der größte der sieben Gemeinden, besteht aus der Stadt (La Villa) und weiteren zwanzig Dörfern und erstreckt sich von Ost nach West über die gesamte Inselbreite auf einer Fläche von 264 km².

 

 

Die Kirche Nuestra Señora de Guadalupe steht an der Plaza de la Constitución, dem zentralen Platz. Wahrzeichen ist der Glockenturm aus rotem Vulkangestein.

 

Infos:

Gemeinde Teguise

Fläche: 263,98 km²

Einwohner von Teguise Stadt: 21 101 (Januar 2014)

Einwohner der Gemeinde: Etwa 50 000

 

Sehenswürdigkeiten in Teguise

Sehenswert sind die Kirchen „De Nuestra Señora de Guadalupe“ auf dem Platz San Miguel, „Convento de San Francisco“ ehemalige Kirche des zerstörten Franziskanerklosters, „Iglesia de la Vera Cruz“ und das Kloster „Santo Domingo“.

 

 

 

 

Das Monumento al Campesino (Bauerndenkmal) steht in der Inselmitte, am Ende der Weinstraße La Geria, in der Nähe von Mozaga. Die aus dem Jahre 1968 stammende Statue ist 15 Meter hoch. Es ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und den Zusammenhalt der bäuerlichen Gesellschaft.

Sie wurde als Denkmal für die Bauern der Insel errichtet. Die Bauern entdeckten, dass Lavakörner porös sind, und mit ihnen der Tau zur Bewässerung der Felder aufgesogen werden kann.

 

 

Das Denkmal wurde aus lackierten Wasserfässern hergestellt, die die wichtige Bedeutung des Wassers und des Meeres für die Inselbewohner symbolisieren. Dargestellt wird ein Bauer, ein Hund, ein Esel und ein Dromedar. Nicht nur die Touristen sondern auch die Bauern und Einheimischen benötigen eine Erklärung, was der Künstler mit den Fässern darstellen wollte:

So einfach kann moderne Kunst sein...:-)

 

 

Neben dem Monument findet man ein Museum mit traditionellem Kunsthandwerk von Lanzarote: Keramik, Töpferei, Spinnerei und eine Schreinerwerkstatt. In dem Restaurant können Sie die Köstlichkeiten der Insel genießen, die cocina lanzaroteña (Lanzarotenische Küche).

 

 

 

 

Der Krater des Monte Corona ist 600 m hoch. Vor 3000-5000 Jahren schickte er Lavaströme zu Tal. In all dem Chaos, das er mit seinem Ausbruch hinterlassen hat, hat sich der 7 Kilometer lange Lavakanal Tunel de la Atlantida gebildet, der von der Kraterspitze bis hinunter ins Meer führt und  einer davon als Cueva de los Verdes begangen werden kann.

 

 

Inmitten der lebensfeindlichen Welt des Malpais öffnet sich eine Oase. In ca. 1 km Entfernung zur Cueva de los Verdes befindet sich Jameos del Agua. „Jameos“ heißt „Einbruch“. Das Jameos del Aqua ist eines der größten Naturschauspiele von Lanzarote. Hier ist die Decke des Lavakanals zweimal eingebrochen.

 

 

Es sind etwa 50 Meter von einem zum anderen Einbruc.

In früheren Jahrhunderten bot dieser Einbruch den Einwohnern der Küste Schutz vor den Piraten.

 

 

Es war wieder einmal César Manrique, der sich hier ein Denkmal gesetzt hat, indem er einen eigentlich zerstörten Teil der Natur in eine Traumlandschaft verwandelt hat.

 

 

Der Abstieg erfolgt über eine geschwungene, steile Treppe bis zum Restaurant in der Grotte, in dem man von der Terrasse auf den unterirdischen See blicken kann. Auf beiden Seiten des Meerwassersees befinden sich Terrassen. Da Vulkangestein porös und wasserdurchlässig ist, ist der See direkt mit dem Meer verbunden, d. h. Ebbe und Flut sind auch an der Wasserhöhe des Salzwassersees erkennbar.

 

 

In dem türkisfarbenen Salzsee leben kleine weiße Albinokrebse. Diese  haben weder Farbe noch Augen, da sie diese in der dunklen Tiefsee normalerweise nicht brauchen. Derzeit forscht man noch, warum diese Art ausgerechnet hier an der Oberfläche vorkommen und sich auch vermehren.

 

 

Die 3 cm großen, blinden Tiefseekrebse sind jedoch vom Aussterben bedroht. Der Kupfergehalt der Münzen, die die Besucher in den See werfen, vergiftet das Wasser.

 

 

Kernstück von Jameos del Agua ist ein in die Grotte integrierter Konzertsaal mit etwa 600 Sitzplätzen, der seit 2001 zum Umbau wegen neuer Sicherheitsstandards geschlossen war. Seit dem 15. Februar 2009 darf der Veranstaltungssaal Los Jameos wieder von den Besuchern des gleichnamigen Kultur- und Tourismus-Zentrums besichtigt werde.

 

 

Außer dem Lavatunnel, mit Konzertsaal und Restaurant, gibt es noch eine wunderschöne Poollandschaft zu besichtigen.


 

 

 

Allgemeines

 

In und um Guatiza und dem nördlicher gelegenen Örtchen Mala breiten sich große Kakteenfelder hinter niedrigen Mauern aus. Einst bildeten sie die Grundlage für den Reichtum der Insel. Man züchtete die Cochenille-Schildlaus, die bis heute den so begehrten und natürlichen, roten Farbstoff der Karminsäure liefert.

 

Feigenkaktus

 

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist Lanzarote ein wichtiger Lieferant dieses Rohstoffs, unter anderem wird der Farbstoff für Kosmetika verwendet, auch der bekannte Campari verdankt seine intensive rote Farbe der Läusezucht auf Lanzarote. Für ein Kilogramm Karminrot müssen rund 150.000 Larven von den Kakteen geschabt werden.

 

Cochenille-Schildlaus

 

Noch heute findet man auf den Blättern der Feigenkakteen kleine Säckchen, in denen die Bauern die Mutter-Schildläuse einsperren, damit sie keinen allzu großen Schaden an den Pflanzen anrichten. Die größte Sehenswürdigkeit des Ortes ist jedoch das letzte große Werk des lanzerotenischen Künstlers César Manrique der Kakteengarten Jardín de Cactus.

 

 

Jardín de Cactus

 

Eingang

 

Mit großer kreativer Überzeugung entwarf der Künstler bereits im Jahre 1970 die Pläne des Gartens. Erst neunzehn Jahre später, im Jahr 1989 konnte der lanzarotenische Künstler und Naturschützer César Manrique beginnen, diesen Botanischen Garten inmitten der Opuntienfelder in einen aufgelassenen Steinbruch hineinzubauen. Es war sein letztes großes Werk vor seinem Tod. Im Jahr 1991 wurde der Jardín de Cactus offiziell eröffnet.

 

 

Der Eingang des Gartens ist nicht zu übersehen, denn am Eingang erhebt sich eine überdimensionale, acht Meter hohe Metall-Kaktusskulptur.

 

 

 

In Form eines altrömischen Amphitheaters wurde der Botanische Garten terrassenförmig angelegt, der über Stufen und Steinwege begangen werden kann.

 

 

Den Boden bedeckt vulkanisches Lapilli, den nächtlichen Tau speichernde Vulkanasche. Durch diesen Trockenfeldbau, der auf Lanzarote auch in der Landwirtschaft üblich ist, haben Pflanzen die Möglichkeit, auf der regenarmen Insel zu gedeihen.

 

 

Insgesamt gedeihen auf 5 000 m² mehr als 10 000 Exemplare 1400 verschiedener Kakteenarten. Der Kaktuspark ist ein Eldorado für Kakteenliebhaber und bietet auch dem Fotofan manch interessantes Motiv.

 

 

In der Mitte der Anlage liegt ein kleiner Teich mit Wasserpflanzen, der mit Lavasteinen gestaltet wurde.

 

 

Die restaurierte Gofio-Windmühle die zu einem Wahrzeichen der Insel wurde, bietet einen phantastischen Ausblick über die Anlage.

Die Mühle befindet sich am nördlichen Rand des Gartens, wurde 1973 restauriert und ist heute noch in Betrieb, um das begehrte Gofio (Maismehl)zu mahlen. Gofio ist ein Nationalgericht bzw. eine Nationalzutat zu verschiedenen Gerichten

 

 

Neben der Mühle befindet sich ein kleines Restaurant, das Manrique aus Vulkangesteinen der Umgebung bauen ließ.

 

       

 

Wie in all seinen Kunstwerken ist es Cesar Manrique auch bei der Planung des Kakteengartens gelungen, Kunst und Kultur mit der Natur in Einklang zu bringen.

 

Jardin de Cactus

 

Der Besuch lohnt sich, weil nicht nur die Möglichkeit des Schauens und Bewunderns der Kakteen geboten wird, sondern ein Gesamtkunstwerk, das man in Ruhe, mit viel Zeit und besinnlich einatmen sollte.

 

 

 

 

Auf der Hauptstraße Richtung Playa Blanca führt eine Abfahrt zu den "Salinas de Janubio". Zu den Salinas de Janubio kann man zwar hinunterfahren, das Betreten der Felder ist jedoch verboten.

Die terrassenförmig angelegten Salzgärten sind durch eine Landzunge vom offenen Meer getrennt.   Im 19. Jahrhundert wurden hier bis zu 10.000 Tonnen des groben Salzes gewonnen. Heute ist sie, mit Unterstützung der EU, in geringem Umfang in Betrieb, da die Produktion sehr aufwendig und zu teuer ist.

 

 

Mit der Kraft der Winde wird das Meerwasser in hochgelegene Becken befördert. Von dort aus fließt es in einem langen Kanal ganz langsam in die oberen Salzwasserbecken. Ist ein Becken mit Meerwasser gefuellt, bleibt das Wasser einige Zeit darin der Sonne ausgesetzt. Das Wasser verdunstet, das Salz bleibt. Nach einiger Zeit wird das salzhaltige Wasser in ein tiefer gelegenes Becken abgeleitet und das obere erneut gefüllt. Von Becken zu Becken steigt der Salzgehalt bis am Ende nur noch das Salz ohne Wasser übrig bleibt.

 

 

Inzwischen steht die Anlage unter Denkmalschutz. Somit ist die Produktion mittlerweile auf 2000 Tonnen jährlich zurückgegangen. Noch heute ist das grobe Salz wegen seines besonders herzhaften Geschmacks auf Lanzarote sehr begehrt. Sparsam angewendet schmecken mit diesem groben Salz zubereitete Speisen besonders herzhaft.

Den besten Blick auf die Salzgewinnungsfelder hat man von der Aussichtsplattform bei einem Restaurant am nördlichen Ende der Salzfelder.

 

Da Salinas de Janubio ganz in der Nähe des Fischerdorfes El Golfo, der Lagune Lago Verde und der Steilfelsküste Los Hervideros liegt, bietet es sich an, diese vier Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu besuchen.

 

 

 

 

Das Mirador del Rio ist ein architektonisch reizvoller Aussichtspunkt im äußersten Norden der Kanareninsel Lanzarote. Das Mirador del Rio galt zum Zeitpunkt seiner Fertigstellung als eines der bedeutendsten modernen Bauwerke der Welt. Der Mirador bietet einen herrlichen Blick auf die nur 1000 m entfernte Insel Graciosa.

 

 

Er befindet sich an einem 475 m hohen Punkt der Steilküste des über 600 Meter hohen Famaramassivs.

 

 

Das Mirador wurde 1973 vom Cesar Manrique, unter Mitwirkung von Jesus Soto und dem Architekten Eduardo Caceres, entworfen (offizielle Eröffnung 1974). Er wurde im typischen Stil Manriques in den Felsen integriert.

 

 

 

Wer sich nicht nur mit einem Blick vom Aussichtspunkt des Mirador del Rio auf die Vorgelagerte und nur wenige Quadratkilometer große Insel "La Graciosa" begnügen möchte, kann sie von Orzola aus mit einer Fähre besuchen.

 

 

 Das Mirador del Rio besteht aus einer über dem Abgrund befindlichen Brüstung, einem Café mit großflächigen Panoramascheiben, einem Souvenirgeschäft sowie zuoberst einer Aussichtsplattform. Auf rechte Winkel wurde verzichtet, alle Räume, auch der Parkplatz, die Aussichtsplattform und die Treppen sind rund.

 

 Mirador del Rio

Treppenaufgang

 

Das Gebäude wurde in alle Himmelsrichtungen verglast, so dass man rundum die phantastische Aussicht genießen kann. Manrique verzichtete bei seinen Bauplänen auf rechte Winkel, alle Räume, der Parkplatz, die Bar und die Aussichtsplattform sind rund und sehr schlicht gehalten.

 

Der Verbindungsweg

 

 

 

 

 

Von der Dachterrasse auf dem Aussichts-Café Mirador del Rio haben Sie einen beeindruckenden Rundumblick. Die Insel La Graciosa liegt zu Ihren Füßen, umringt vom blauen Atlantik.

 

 

Graciosa liegt nördlich vor Lanzarote und hat eine Fläche von 29,05 km².

Die höchsten Erhebungen sind Las Agujas Grandes (266 m) und Las Agujas Chicas (257 m) in der Mitte der Insel. Der normannische Seefahrer Jean de Béthencourt taufte 1402 die Insel die Anmutige. Seit 1986 gehört sie zum Naturpark des Chinijo-Archipels.

 

 

Mit einer modernen Personenfähre geht es 3x täglich vom Hafen La Sociedad des nördlich gelegenen Fischerortes Orzola auf Lanzarote in rund 25 Minuten vorbei an den imposanten Felsen Punta Fariones durch die tiefblaue Meeresenge von El Rio zum Hauptort Caleta del Sebo (kleine Talgbucht)

 

 

Der Hauptort der Insel ist Caleta del Sebo mit 693 Einwohnern, die überwiegend vom Tourismus und Fischfang leben. Bei nur wenigen Bars und Restaurants, einer Post, einem Internetcafe, eine "Cine Bank" (Automaten-DVD-Verleih) und zwei Supermärkten, aber keinen Souvenirläden, lebt es sich hier reichlich zivilisationsfern.

 

 

Es gibt im Osten der Insel einen zweiten Ort namens Pedro Barba, benannt nach einem Abenteurer, der sich dort niedergelassen und zum König der Kanarischen Inseln ausgerufen hat. Dieser Ort besteht aber ausschließlich aus Ferienhäusern anderer Kanarenbewohner, ist nur per Boot oder über Pisten per Geländewagen erreichbar. Es gibt keine Quellen auf der Insel, daher muss Trinkwasser per Pipeline unter dem Rio, der nur etwas mehr als einen Kilometer breiten Meerenge zwischen La Graciosa und Lanzarote, oder mit einem Tankschiff herangeschafft werden.

 

 

Immerhin glänzt die Insel mit einer nagelneuen "Consultario La Graciosa" - einer Art Mini-Krankenhaus (mit 2 Krankenschwestern). Gute Wanderschuhe sind empfehlenswert, Kopfbedeckung ebenfalls. Auf der Insel gibt es in Caleta del Sebo die typische Strohhüte aus Palmblättern, die auch die Einheimischen bevorzugen. Da es unterwegs nichts gibt, gehören genügend Wasser und Proviant neben ausreichend Sonnencreme in den Rucksack. La Graciosa ist überwiegend noch "Natur pur" - Ein Ort, wo man die Seele baumeln lassen kann.

 

 

(Parque Nacional de Timanfaya)

 

 

 

 

 

Parque Nacional de Timanfaya wie der Timanfaya Lanzarote Nationalpark heißt. Der Parque Nacional de Timanfaya hat die Insel Lanzarote weltberühmt gemacht, denn an kaum einem anderen Ort auf der Erde kann man ein so großes Vulkangebiet so hautnah erleben als in diesem Nationalpark. Der Nationalpark befindet sich im Südwesten der Insel.

Die Fläche des Nationalparkes misst 51,07 km², von der Ortsgrenze Yaizas bis zum Montaña Timanfaya, die Westgrenze bildet die Küstenlinie. Diese durch die Ascheregen gebildeten Flächen nennt man Valle de la Tranquilidad (Tal der Ruhe). Das Zentrum des Ausbruchs lag am Maciso del Fuego (Feuer-Massiv), welches 525 Meter hoch aufragt.

 

 

Hier entstanden damals 32 Vulkankegel.

Diese Vulkane spien Feuer und Rauch. Die Magmamassen begruben ganze Dörfer unter sich. Zum Glück kam niemand zu schaden, denn die Dorfbewohner konnten noch alle rechtzeitig flüchten.

Dieses Gebiet gehörte vor den Ausbrüchen zum fruchtbarsten Teil Lanzarotes. Nach der Katastrophe lag die unglaubliche Menge von acht Millionen Kubikmetern Lava. Das 1974 zum achten Nationalpark in Spanien deklarierte Gebiet erhielt seinen Namen nach dem ehemals großen Dorf Timanfaya, welches bei den Eruptionen 1730-1736 verschüttet wurde.

 

Besuch bei Sonnenschein

 

 

Den Nationalpark Timanfaya sollte man unbedingt bei sonnigem und klarem Wetter besuchen. Bei Sonnenschein kommen die verschiedenen Farben der Vulkanlandschaft am besten zur Geltung und nur wenn es klar ist, kann man weit über den Nationalpark blicken. Die Feuerberge erstrahlen je nach Sonneneinstrahlung in vielen Farben von feuerrot bis tiefschwarz. Es gibt rießige Lavafelder, Asche- und Lapilli-Wüsten sowie unterirdische Lava-Tunnel.

 

Montana Rajada

 

Von dem 350 Meter hoch gelegenen Montana Rajada erhält man einen herrlichen Blick über den größten Teil des Timanfaya-Nationalparks.

Der Nationalpark ist über gut asphaltierte Straßen zu erreichen. Vom Eingang fährt man bis zum Islote de Hilario, wo sich das Restaurant „El Diabolo“ fahren kann.

 

 

Aussichtspunkt Islote de Hilario

 

Feigenbaum im Restaurant "El Diabolo"

 

Der Islote de Hilario, wurde nach jenem Mann namens Hilario benannt, der der Sage nach wie ein Einsiedler in diesem Felseneiland lebte, während mehr als einem halben Jahrhundert, ohne weitere Begleitung als seinem Kamel. Man erzählt, dass Hilario einen Feigenbaum gepflanzt hatte, der, obwohl er Wurzeln schlug, niemals Früchte trug, weil die Blüte sich nicht von Flammen ernähren konnte. Hier steht das von Cesar Manrique entworfene runde Restaurant El Diablo (Der Teufel)

 

 

Was Sie sich ansehen sollten

 

 

Feuer

 

 

Die letzten Ausbrüche fanden zwar im Jahre 1824 statt, aber in der imanfaya-Region brodelt es immer noch unter der Erde. Nur 10 cm Zentimeter unter der Erdoberfläche misst die Temperatur  teilweise 140°C, in 6 m Tiefe steigt das Thermometer bereits auf über 400°C an. Westlich des Hauptkraters des Montaña del Fuego beträgt die Temperatur in 27 Metern Tiefe etwa 700 °C.

 

 

Um dies zu demonstrieren werden zum Beispiel im Bereich des Islote de Hilario von den Parkangestellten trockene Kameldorn-Sträucher in ein Loch im Boden gestopft, welche sofort in Flammen aufgehen.

Die Lapilli-Steine, die auf dem Erdboden liegen, sind so heiß, dass man sie mit bloßen Händen kaum anfassen kann.

 

Wasserdampf

 

 

An anderen Stellen gibt es „künstliche Geysire“. Hier wurde ein Rohr senkrecht im Boden eingelassen in das kaltes Wasser 10m tief gegossen wird. Da die Temperatur wenige Meter unter der Erdoberfläche über 400 °C beträgt, schießt Wasserdampf explosionsartig in einer Fontäne meterhoch empor.

 

Restaurant "El Diabolo"

 

 

Eine weitere Attraktion des Parks ist das von Cesar Manrique entworfene Restaurant El Diablo. Das kreisrund gebaute Restaurant ist mit großen Scheiben umgeben, die freien Blick auf diese eigentümliche Vulkanlandschaft geben.

 

 

Nach einem interessanten und erlebnisreichen Tag im Park kann man sich hier gegrillte Speisen schmecken lassen. Schon die vom Erdinneren austretende Hitze reicht aus, um das Fleich zu grillen.

 

 

Besichtigungen

(Touren)

 

 

Es gibt drei interessante Möglichkeiten, das riesige Vulkangebiet hautnah zu erleben.

 

Dromedarstation Echadero de los Camellos

 

 

Etwas südlich des Eingangs zum Nationalpark, an der Straße von Yaizza, warten Dromedare auf Kundschaft. Gerade mal gute 20 Minuten lang dauert der Rundkurs mit der Karawane, was angesichts der Unbequemlichkeit dieser Forrbewegungsmethode aber gut zu verschmerzen ist. Nun ja, wer es braucht…;-)

 

 

Auf- und Absteigen auf die Dromedare ist ein kleines Erlebnis, weil die Tiere immer mit Vorder- bzw. Hinterbeinen gleichzeitig in die Hocke gehen. Sie sind jedoch sehr friedfertig und gemächlich.

 

Busfahrt

 

 

Am Islote de Hilario starten die Touristenbusse, zu einer 14 km langen Rundfahrt durch die Vulkanlandschaft. Diese Tour ist sehr zu empfehlen, denn man kommt sehr dicht an die Lava heran. Teilweise ist die Straße regelrecht in die erstarrte Lava hineingeschnitten worden.

 

 

Die Strecke macht ihrem Namen Ruta de los Volcanos alle Ehre. Während der Fahrt werden Erläuterungen von Band in spanischer, englischer und deutscher Sprache vorgespielt.

 

Wandern

 

 

Neben dieser Rundfahrt durch die Lavafelder kann man auch durch den Park wandern. Es gibt zwei unterschiedliche geführte Touren, zu denen man sich im Centro de Visitantes anmelden muss.

 

Mit dem eigenen Auto darf man die Strecke nicht befahren.

Alleine darf man im Nationalpark natürlich nicht wandern, damit dieser Bewuchs nicht von unachtsamen Wanderern zerstört wird.

 

 

 

 

U-Boot tauchen

An der Marina von Puerto Calero wird dieses unvergessliche Erlebnis an Bord eines technisch ausgereiften U-Boots für Touristen angeboten. Sie haben mehrere Möglichkeiten von Puerto del Carmen nach Puerto Calero zu kommen.

Der Ort Puerto Calero ist nur 6 Kilometer von Puerto del Carmen entfernt.

 

Auto

Mit dem Auto von Perto del Carmen, über die LZ-504 oder die LZ-40.

 

Wandern

Eine weitere Möglichkeit ist es die Strecke zu Fuß zurückzulegen.

Der Weg beginnt am westlichen Ende,oberhalb des Hafens von Puerto del Carmen und ist über eine Treppe erreichbar.

Der Kleine aber Feine Wanderweg direkt an der Küste entlang nach Puerto Calero.

 

Bus

Die Fahrt mit dem Shuttlebus für Hin- und Rückfahrt ist im Preis inklusive.

 

 

Boot

Außerdem gibt es regelmäßige Verbindungen mit dem Wasserbus zwischen dem Yachthafen von Puerto Calero und dem Hafen von Puerto del Carmen (La Tinosa).

 

 

Der Ort Puerto Calero

Seinen Namen, Puerto Calero,  erhielt der Hafen nach seinem Urheber José Calero. Calero hatte 1983 die Idee, einen Yachthafen, luxuriöse Wohnviertel, sowie einen Golfplatz, zu erschaffen. Puerto Calero hat einem der schönsten Häfen der Kanarischen Inseln und hat eines der besten Tauchgebiete mit einer spektakulären Unterwasserwelt.

 

 

Das einmalige Unterwasser-Abenteuer

Wem es schon immer mal unter den Meeresspiegel gelockt hat, ohne nass zu werden, hat auf Lanzarote die einzigartige Möglichkeit, mit einem U-Boot in die Unterwasserlandschaft der Vulkaninsel abzutauchen. Bei diesen Tauchgang können alle Altersgruppen teilnehmen, außer Kinder unter 2 Jahren, da es aus Sicherheitsgründen nicht möglich ist.

 

 

Der Eingang in das U-Boot besteht aus einer 10stufigen Leiter.

Das U-Boot hat eine Länge von 18 Metern, eine Breite von 4,80 Meter. Außerdem erfährt man hier, dass das 3,5 Millionen Dollar teure und 106 Tonnen schwere U-Boot technisch so ausgerüstet ist, dass sich die Gäste sicher und wohl auf ihrem Tauchgang fühlen.

 

 

Das U-Boot hat 48 Plätze. An Bord des U-Boots Sub Fun Tres machen Sie es sich in einer klimatisierten Kabine gemütlich und genießen von dort aus einen uneingeschränkten Ausblick durch die 60 cm großen Sichtfenster.

 

 

Es gibt an jedem Platz auch einen Monitor, mit dem man von außen das Absinken des U-Bootes in die Fluten des Atlantiks beobachten kann und der einen mit Daten über Tiefe und Tauchrichtung versorgt.

An Bord befindet sich eine Reiseleiterin, die den Passagieren unterwegs dreisprachig die  unterschiedlichen Fischarten erklärt.

 

 

Ein XXL Rochen

 

 

 

Die Fahrt führt vorbei an den Hafenanlagen, einem gesunkenen Boot bis hin zu einer 35 Meter tiefen Stelle, an der ein Taucher mit Futter direkt vor den Fenstern der Passagiere wahre Schwärme von Fischen um sich versammelt. Nach gut 60 Minuten legt die Sub Fun Tres dann wieder an der Mole von Puerto Calero an. Es gibt bis zu 7 Tauchgänge täglich, 6 Tage die Woche.

 

 

 

Tipp:

Eine Onlinebuchung ist empfehlenswert, da sie 15 % Rabatt bekommen. Die Bestätigung erhalten sie ebenfalls per E-Mail.