Geschichte

Allgemeines

Essen & Trinken

Für alle (Not) Fälle

 

 

 

Die griechische Flagge

Die griechische Flagge gibt es seit 1822. Blau steht für das Meer der Ägäis. weiß für den Freiheitskampf. Neun dünne Streifen im Wechsel (blau, weiß) stehen für die neun Silben des Rufes "Freiheit oder Tod". Das Kreuz als Zeichen der Verbundenheit mit Gott, befindet sich links oben.

 

Das griechische Wappen

 

Das offizielle Staatswappen Griechenlands ist seit dem 7. Juni 1975 in Gebrauch. Es zeigt einen blauen Schild, in welchem sich, ein aus der oberen linken Ecke der Flagge Griechenlands bekanntes durchgehendes weißes Kreuz befindet. Dieser Schild ist umgeben von einem Lorbeerkranz. Eine erste Version dieses Wappens wurde bereits 1827 bekannt. Das Wappen war damals Symbol der Freiheitskämpfe, die zur Unabhängigkeit Griechenlands vom Osmanischen Reich, im Jahre 1830 führten.

 

 

NationalhymneGriechenland.

 

 

 

Karpathos, Santorini, Samos, Lesbos -  Griechenland wäre ohne seine Inselwelt nicht das, was wir darunter verstehen. Weiße Häuser und blaue Kirchenkuppeln, die Gelassenheit, welche die griechische Bevölkerung ausstrahlt. Die Griechischen Inseln bieten Ihnen Ruhe, Genuss und Kultur. Egal ob Pauschalurlauber oder Inselhüpfen mit dem Rucksack; Sie werden in Griechenland willkommen sein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Antike war Samos ein wichtiges Handelszentrum und für die Schifffahrt von großer Bedeutung. Sie wurde mit Beinamen wie Anthemis, die "Blühende"; Pitioussa, die "Pinieninsel"; Dryoussa, die "Eicheninsel", Kyparissia, die "Zypresseninsel"; Phillas", die "Laubreiche" sowie Parthenia, die "Jungfräuliche" beschrieben.

 

 

Wie viele andere Kulturen zuvor, ging auch die der Minoer unter. Sie wurde von den Mykenern abgelöst, die bald darauf die ganze Ägäis beherrschten. Der Anführer der Mykener, Angaios, erreichte ca. 1360 v. Chr. als erster die Insel Samos und gründete die Stadt SAMI. Er war der erste König von Samos und vererbte diesen Titel an seinen dritten Sohn Samos weiter.

 

 

 

Aufgrund ihrer Fruchtbarkeit wurde sie im Mittelalter (6. bis 15. Jahrhundert) "Insel der Seligen" genannt. Unter osmanischer Herrschaft wurde die Insel türkisch „Sisam adası“ genannt

 

 

 

 

Samos war ab etwa 3000 v. Chr. bewohnt von Pelasgern, Karern und Lelegern, die jedoch frühzeitig durch flüchtige Ionier aus Epidauros verdrängt wurden.

 

Polykrates (Tyrann von Samos)

Das Wort Tyrann (Herrscher) War zur Zeit von Polykrates nicht negativ besetzt.

Polykrates war ein griechischer Tyrann und herrschte von 538 bis 522 v. Chr. auf der griechischen Insel Samos.

 

Unter der Herrschaft des Polykrates entwickelt sich Samos zum geistigen Zentrum der griechischen Welt. An seinem Hof versammelten sich Wissenschaftler, Architekten und Künstler. Es gab aber auch Ausnahmen – das Verhältnis zwischen Polykrates und dem Philosophen Pythagoras war derart gespannt, dass Pythagoras sich gezwungen sah Samos zu verlassen.
 

In der 16 Jahren dauernden Herrschaft von Polykrates entstanden in und um den antiken Ort Samos (heute Pythagorion) zahlreiche solche wegweisende Bauwerke, 

wie z. B. den Tempel der Göttin Hera (bei Iraon), der Eupalinos-Tunnel (um die antike Stadt Samos, heute Pythagorion, mit Trinkwasser zu versorgen),  die Stadtmauer von Pythagorion, die Hafenmole von Pythagorio und der antike Hafen von Pythagorion, der als der älteste von Menschenhand geschaffene des Mittelmeerraumes gilt

 

Polykrates wurde 522 v. Chr. durch den persischen Stadthalter Oroites auf dem Berg Mykale (auf dem Festland gegenüber von Samos) unter Ausnutzung seiner Habsucht in einen Hinterhalt gelockt und durch Kreuzigung getötet. Die Ermordung war laut Herodot nicht überraschend: „Das war das Ende des glücksgesegneten Polykrates“.

 

Aristoteles äußerte sich sehr kritisch in seinen politischen Schriften zu den Bauwerken von Polykrates. Diese dienten, so Aristoteles, dazu die Bevölkerung zu beschäftigen, sie jedoch arm zu halten.
 

365 v. Chr. eroberte der athenische Feldherr und Politiker Timotheos († 354 v. Chr.) nach zehn Monaten Belagerung die Hauptstadt und vertrieb die gesamte Bevölkerung. Um ihre Herrschaft auf der Insel Samos zu festigen, siedelten sie Kolonisten aus Attika auf der Insel an.

 

      

 

Philipp II. wurde um 382 v. Chr. geboren, starb 336 v. Chr., war von 359 v. Chr. bis bis 336 v. Chr. König von Makedonien und der Vater Alexanders des Großen. Um 352 v. Chr. - nach dem Sieg in Chaironia - vereinte Philipp der II. aus Mazedonien die griechischen Städte und erkannte die Athener Verwaltung in Samos an. Samos wurde damals der Stützpunkt der Streitkräfte Philipps gegen die Perser, die die gegenüberliegende Kleinasiatische Küste unter ihrer Herrschaft gebracht hatten.

 

 

 

338 v. Chr. folgte auf Philipp II. sein Sohn Alexander. Erst nach dem Tod Alexanders des Großen im Jahr 322 v. Chr. wurde die Insel durch Perdikkas den Samiern zurückgegeben.

 

 

In der Zeit von 130 v. Chr. – 390 n. Chr. .gehörte Samos zur römischen Provinz Asia. Die Insel wurde von Antonios und Kleopatra als Sommerresidenz benützt. Während der römischen Herrschaft war Samos beliebtes Sommerdomizil vieler römischer Kaiser, was die Ausgrabungen prachtvoller Gebäude beweisen. Antonios und Kleopatra ließen die Römischen Bäder errichten. Augustus erteilte den Samioten das zu dieser Zeit selten gewährte Recht römische Bürger zu sein. Tiberius ernannte das Heraion zum Asyl und Caligula versuchte den Palast des Polykrates wiederherzustellen.

 

 

Die Insel war außerdem für ihre rote, glänzende Keramik berühmt, die die Römer in ihren so genannten "Samischen Tonwaren" nachahmten.

 

 

Nach einem Vertrag, der im Jahre 1501 zwischen dem Sultan Beyezit II. und den bisherigen Machthabern in dieser Region, den Venezianern geschlossen wurde, ging die Insel Samos in den Machtbereich des Sultans über. Sultan Beyezit II. wurde am 3. Dezember 1447 geboren und er verstarb am 26. Mai 1512. Er war der älteste Sohn und Nachfolger von Mehmed II. (dem Eroberer) und somit Sultan des Osmanischen Reiches von 1481 bis 1512. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Selim I.. Die Zeit der türkischen Herrschaft dauerte insgesamt 412 Jahre.

 

Am 08.05.1821 begann offiziell auf Samos der Aufstand gegen die Türken. Die Festung von Pythagorion wurde von den Samioten eingenommen. Es folgten mehrere Invasionsversuche der Türken, die aber alle zurückgeschlagen wurden.

 

 

Nach der griechischen Revolution wurde Samos der Anschluß an das Königreich Griechenland verweigert. Samos wurde ein tributpflichtiges, christliches Fürstentum der Hohe Pforte. Der erste eingesetzte Verwalter der Insel Samos wurde im Jahr 1834 Stefan Bogoridi.

Am 23.09.1912 wurden die türkischen Besatzungstruppen von der samiotischen Garde und der Bevölkerung vertrieben. Offiziell erfolgte am 23.03.1913 die Vereinigung mit Griechenland.

 

 

 

 

Nach der Vereinigung mit dem Königreich Griechenland am 23. März 1913 verlor Samos den Status einer Inselhauptstadt. Samos wurde eine Präfektur. Zu ihr gehören neben der Insel Samos die Fourni-Inseln und Ikaria.

 

 

Mehrere kleinere Inseln und Inselchen liegen dicht um Samos, u. a. die Kotsika-Inseln im Nordosten und südwestlich Samiopoula.

Die angenehme Größe von Samos macht es möglich, die Insel mit ihren vielen Reizen zu entdecken, ohne extrem lange Wegstrecken zurücklegen zu müssen. Samos ist die östlichste der ägäischen Inseln. Sie ist die achtgrößte Insel Griechenlands.

 

 

 

Die Vegetation ist üppig. Alles gedeiht auf diesem fruchtbaren Boden. Wie z. B. Oliven, Obst, Gemüse und Wein. Schon im Altertum wurde hier der bekannte Samos-Wein aus sonnengetrockneten Muskattrauben, gepresst.

 

 

 

Blick auf Airport SMI

 

Der Flughafen Samos „Aristarchos von Samos“, auch Samos International Airport genannt, ist der internationale Flughafen der griechischen Insel Samos.

 

 

Der Flughafen ist nach dem antiken Astronom und Mathematiker Aristarchos von Samos, * um 310 v. Chr. auf Samos † um 230 v. Chr., benannt.

 

 

Der Flughafen liegt nahe der Südküste auf dem Gebiet der Ortschaft Chora etwa 2 Kilometer westlich von Pythagorion. Die Küstensiedlung Potokaki liegt unmittelbar südlich. Die Entfernung zur Stadt Samos beträgt knapp 16 Straßenkilometer. 2001 wurde ein neues, modernes Terminal gebaut und 2003 eingeweiht.

 

 

Dieses besitzt nun auf 8850 m² zehn Check-In-Schalter und vier Gates. Die Start- und Landebahn misst nur 2044 Meter, und ist damit eine der kürzesten bei Verkehrsflughäfen in Europa.

 

 

 

 

 

Der Flughafen

 

Der Flughafen Samos ist für Menschen mit Handicap ganz gut zu meistern.

Es kommt immer darauf an, ob sie mit oder ohne Begleitung reisen.

Rollstühle sind vorhanden.

Bei der Ankunft am Flughafen werden Sie von der Maschine abgeholt. An der Ankunftshalle befindet sich eine gut zu befahrende  Rollstuhlrampe. Innerhalb des Flughafengebäudes ist alles ebenerdig. Am Ausgang befindet sich der Taxistand.

Mit dem Rückflug wird es etwas schwieriger. Am Eingang der Abflughalle befindet sich eine „Rufsäule“, die aber nicht funktioniert (Stand 2013). Innerhalb der Abflughalle, rechts neben dem Eingang, können Sie sich melden und einen Assistenten bestellen. oder sie melden sich einfach am Check-In Schalter.

Denken Sie bitte daran, dass sie bereits von Deutschland aus für Hin- und Rückflug Hilfe beantragen.

 

 

Im Ort Pythagorion

 

In Pythagorion ist es, durch die Historischen Gegebenheiten des Ortes, für Menschen mit Handicap fast unmöglich den Ort zu erkunden. Zumindest ist es sehr schwierig als Rollstuhlfahrer oder als Sehbehindeter den Ort allein zu erkunden.

 

 

Die Probleme sind: teilweise sehr enge und steile Gasen, mit zum Teil sehr steilen Treppen, sehr schmale Fußwege, die grundsätzlich mit Tische und Stühle, und vielen Souvenierangeboten  zugestellt sind usw.

 

 

Es ist ebenfalls sehr schwierig, ohne Begleitung, innerhalb des Ortes, außer auf der Hauptstraße und am Hafen, eine Taverne oder ein Cafe zu besuchen. Barrierefreie Zugänge sind nicht vorhanden.

 

 

Nur am Hafen, an der gesamten Hafenpromenade, können Sie alle Tavernen, Restaurants, Bars und Cafes ohne Hilfe erreichen.

 

 

Sehenswürdigkeiten besuchen

 

Viele Sehenswürdigkeiten in und um Pythagorion, wie der Tunnel des Eupalimos und das  Kloster Panagia Spiliani (Höhlenkloster) sind für Rollstuhlfahrer sehr schwierig zu besichtigen.

Die Burg von Lykourgo Logotheti (mit Kirche) ist nur über eine Treppe erreichbar.

Zu empfehlen ist das Archäologische Museum (mit Fahrstuhl im Gebäude) und die Römischen Bäder.

 

 

 

 

Vor allem im Frühjahr und im frühen Herbst ist Wandern auf Samos sehr beliebt. Man sollte dabei allerdings darauf achten, dass meist keine guten Wanderkarten zu bekommen sind und dass der struppige Bewuchs der Landschaft ein Durchkommen querfeldein nur stark eingeschränkt möglich macht. Man sollte sich also an "Eselspfade" oder Schotterstraßen halten und auf jeden Fall die nötige Grundausrüstung, wie genügend Trinkwasser, eine Notverpflegung, gutes Schuhwerk, geeignete Kleidung, Taschenlampe und für alle Fälle ein Handy mitnehmen.

 

 Kerkis Massiv

 

Der Gebirgsanteil mit Höhen über 900 Meter beträgt etwa vier Prozent. Dabei dominieren die beiden Massive des Kerkis (Κέρκης) und des Ambelos-Gebirges (Άμπελος). Flachland und Ebenen bis 150 Meter Höhe nehmen mit fast 160 km² nahezu ein Drittel der Inselfläche ein. Das Kerkis-Massiv erhebt sich im Westen steil aus dem Meer und erreicht mit der Vigla (Βίγλα) eine Höhe von 1434 Metern.

 

Blick vom Karvounis

 

Die Ausläufer des zentral gelegenen Ambelos-Gebirges (Άμπελος), mit dem 1153 Meter hohen Karvounis (Καρβούνης) als höchstem Berg reichen im Norden und Süden bis zur Küste. Wandern kann man überall auf Samos – insbesondere im Norden um Kokkari - im Nachtigallental oder zu den Bergdörfern. Aber auch im Südwesten bei Votsalakia – zu Klöstern, Höhlen oder zu einsam gelegenen Buchten und Stränden. Auf der Insel gibt es eine Vielzahl malerischer Küsten- bzw. Bergdörfer, die darauf warten von Ihnen entdeckt zu werden.

 

 

Bei Wanderungen gerät der Besucher in herrliche Stille und begegnet der unverfälschten Lebensweise der Einheimischen. Allein der Weg, der sich hinauf in die beiden Weindörfer Manolates und Vourliotes schlängelt, vorbei an Weinterrassen und Thymian duftenden Oasen, ist ein Genuss.

 

 

 

Geschichte

 

Samos war von jeher eine Wein produzierende und Wein exportierende Insel. Die Tradition des Anbaus von Weintrauben und der Weinherstellung auf der Insel erstreckt sich bis 1200 v. Chr. Zurück. Weißweine, insbesondere Süßweine, spielten lange Zeit keine bevorzugte Rolle. Mit der Reblauskatastrophe in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden die alten Rebbestände weitgehend vernichtet. Die alten Rebsorten verschwanden fast auf der ganzen Insel oder blieben nur in sehr geringen Beständen erhalten.

 

 

Wein, und vor allem Muscatwein, war schon immer Teil der Geschichte von Samos und dem Leben seiner Bewohner. Ca. 8 Mio. Liter Wein werden jährlich von zwei Winzergenossenschaften produziert.  Davon wird ein drittel auf der Insel getrunken, der Rest geht in den Export. Wichtigste Sorte ist die weiße Muskatraube. Von ihr wird zum größten Teil der Süße Wein hergestellt. In den Familien Tavernen wird meist selbst hergestellter offener Wein vom Fass (apo wareli ) serviert.

 

 

Wein von Samos

 

 

Zwei Bergmassive durchziehen Samos, das Ambelos- und das Kerkis-Massiv. Der Kerkis ist mit einer Höhe von 1.443 Metern auch der höchste Berg der Ägäis. Der Berg Ambelos, auch Karvounis genannt, ist 1.140 m hoch und liegt im Zentrum der Insel. Hier wird von der Meeresebene an bis auf eine Höhe von ca. 1.000 m der berühmte Samos Wein angebaut.

 

 

Wie kam der Wein auf Samos 

 

 

Dionysos und seine Braut Ariadne

 

Interessant ist der Bericht über den Kampf des Dionysos mit den Amazonen. Der Gott der Fruchtbarkeit, des Weinstocks und der Reben, Dionysos, soll die Amazonen verfolgt haben, die ihn angeblich verachteten. Diese brachten sich auf der Insel Samos in Sicherheit. Nun bat Dionysos die Einwohner von Samos um Hilfe und so konnten gemeinsam die Amazonen vernichtet werden. Zur Belohnung für die ihm gewährte Hilfe zeigte er den Inselbewohnern, wie sie den Weinstock pflanzen, kultivieren und pflegen sollten, damit daraus ein vorzüglicher Wein entstehen konnte. Er bat sie lediglich, von diesem Wein nur soviel zu trinken, bis sie in Stimmung kommen, aber nicht mehr. Die Gegend, in der Dionysos die Amazonen besiegte, nannte man "Panaima".

 

 

Gott des Weines

 

 

Dionysus ist in der griechischen Götterwelt ein Gott des Weines, der Freude, der Trauben, der Fruchtbarkeit und der Ekstase. Er war Sohn des Zeus und der thebanischen Königstochter Semele. Vermutlich war er aber auch schon ein Gott der vorgriechischen Bevölkerung. Sein Kult zeichnete sich durch Ausgelassenheit und Zügellosigkeit aus.

 

 

Die ihm zu Ehren gefeierten Orgien, die Mysterien (Bacchanalien) verbreiteten sich bis zur Kaiserzeit sogar nach Indien aus. Die Ausschweifungen veranlassten den Senat 186 v. Chr. einzugreifen. Von keinem anderen griechischen Gott gibt es ein gleich eindrucksvolles Bild seiner Eroberung der ganzen Welt.

 

 

Dionysos wurde bis Ende des 5. Jhd. v. Chr. als bärtiger Mann mit Binde oder Efeukranz um das Haupt und einem Trinkgefäß in der Hand dargestellt. Später änderte sich sein Bild zu einem Jüngling mit einem Reh- oder Pantherfell bekleidet, oft mit einem Panther als Begleiter. Bei den Römern wurde er dem Gott Liber gleichgesetzt.

 

 

 

 

Nicht nur auf Samos kommt es Jahr für Jahr zu kleineren oder wie vor einigen Jahren zu großen Waldbränden. Da die Gegenden in denen diese Brände ausbrechen zum Teil sehr schwer zugänglich und es nur eine begrenzte Feuerwehr auf den Inseln gibt, sind die Löschflugzeuge die einzige Möglichkeit einen Brand schnell zu löschen. Trainiert wird zum Teil in der Nähe von Pythagorion.

 

 

Nach dem Brand aus dem Jahr 2000 wurde kaum etwas gemacht. Dort wo einst Bäume standen gibt es immer noch eine Mondlandschaft. In den vergangenen Jahren wurden die toten Bäume zum größten Teil entfernt, von einer dringend notwendigen Aufforstung, um die Reste des Mutterbodens zu erhalten, ist aber nichts zu sehen.

 

 

 

Inselhauptstadt

Samos-Stadt (auch Vathy genannt, ca. 800 Einwohner)

 

Verwaltung

Vathy (Samos-Stadt) bildet mit Ikaria und Fourni

die Präfektur Samos in der Verwaltungsregion Nördliche Ägäis.

 

Klima

Es herrscht mediterranes Klima mit hohen Sommertemperaturen bei niedriger Luftfeuchtigkeit und milden Wintern.

Die Jahresdurchschnittstemperatur auf Samos liegt bei 19,3 °C. Die sommerliche Durchschnittstemperatur beträgt 25,8 °C im Juli, die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei 10,8 °C. Im Juli und August können die Tageshöchsttemperaturen mehr als 40 °C erreichen.

 

Auf Samos herrschen nördliche Winde vor. Der Meltemi weht in den Monaten Juli und August stark und konstant aus nördlichen Richtungen. Die Winde im November und Dezember können durchaus Sturmcharakter erreichen.

Samos zählt zu den sonnenreichsten Gebieten Griechenlands. Üblicherweise setzt er am Vormittag ein und weht bis zum Sonnenuntergang.

 

Strände auf Samos

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt sehr viele, wunderschön gelegene Buchten mit kristallklarem Wasser. Reist man nicht gerade in der Hauptsaison, hat man diese Idylle oft ganz alleine für sich zum Baden und Relaxen. Nur Sandstrände, die findet man leider nur an ganz wenigen Stellen. Je besser ein Sandstrand zu erreichen ist, um so überfüllter ist er natürlich.

 

 

Die Südküste bietet wesentlich mehr Strände mit Sand oder auch Kies, der teilweise mit Sand durchsetzt ist. Der Meeresboden fällt hier meist nicht sofort steil ab, teilweise ist sogar Baden für ungeübte Schwimmer oder Nichtschwimmer möglich. Da zudem die Südwinde seltener als die Nordwinde sind, ist das Meer hier meist ruhiger als an der Nordküste von Samos

 

Vegetation

Die Vegetation ist sehr abwechslungsreich. Weingärten, Olivenhaien, Zypressen, Obstbäume, Kiefern und Platanenwälder bedecken die Insel.

 

Erzeugnisse

Typische Erzeugnisse der Insel sind Wein, Olivenöl, Honig und Obst. Rund um Mytilini findet man Felder, Olivenhaine und viel Gemüseanbau.

 

Oliven

Der Ölbaum spielt hier auch noch eine wichtige Rolle. Die Oliven und das Öl bleiben jedoch fast vollständig in den Privathaushalten.

 

Strom

220/230 Volt, 50 Hertz. Für Samos

empfiehlt sich die Mitnahme eines Europanorm-Steckers.

 

Zeitunterschied

Mitteleuropäische Zeit (MEZ) +1

 

Fläche: 477,942 km² (Achtgrößte Insel Griechenlandes)

Länge: 44,3 km

Breite: bis 19 km

Küstenlinie: beträgt etwa 220 km.

 

Bevölkerung

Die Insel Samos hat etwa 42000 Einwohner für den Gesamtbezirk, da gehört Ikaria und Fourni auch dazu. Etwa 8000 Einwohner leben in der Hauptstadt Vathy (Samos Stadt).

 

Religion

98 % Römisch-orthodoxe Christen

1,5 % Muslime

0,5 % Juden

 

Höchster Berg

Samos ist die neuntgrößte griechische Insel und ist zu annähernd 70% von Gebirgen geprägt.

 

 

Der Kerkis (Κέρκης) auch Kerketeas (Κερκετέας), im Altertum Cercetus genannt, erhebt sich im Westen steil aus dem Meer und erreicht mit der Vigla (Βίγλα) eine Höhe von 1.434 m.

 

Straßen

Samos hat ein sehr gut ausgebautes Straßennetz.

Die Hauptstraßen sind alle asphaltiert.

 

Busse

Es gibt gute und günstige Busverbindungen in die größeren Orte der Insel. In die kleineren Küstenorte oder in die Bergdörfer fährt sehr selten oder gar kein Bus.

 

Schiff oder Fähre

 

 

Die Insel ist täglich mit Piräus verbunden.

Im Sommer fahren einige Schiffe, Tragflächenboote und Fähren, ab  Samos-Stadt oder Pythagorion zu den anderen Inseln der Nordägäis und der Dodekanes.

 

 

Die kürzeste Verbindung zur Hauptinsel der Fourni-Inselgruppe beträgt von der Südwestküste weniger als 7 Kilometer. Ikaria liegt 19 Kilometer westlich, Chios 67 Kilometer nordwestlich, die Dodokanes-Insel Agathonisi 19 Kilometer südlich und Patmos 35 Kilometer südwestlich.

 

 

Die Nordostägäischen Inseln

LESBOS, CHIOS, SAMOS, LIMNOS, AGIOS EFSTRATIOS,

PSARA, INOUSSES, KARIA UND FOURNI

 

 

 

 

Sie sind eines der zahlreichen Probleme, welche die meisten Inseln haben. Egal ob Griechenland oder Spanien. Von den Touristen, ab der Vorsaison aus falsch verstandener Tierliebe durchgefüttert, kommt es zwei Monate später regelmäßig zur Katzenschwemme die sich bis in den September hinzieht. Wenn die Touristen dann abgezogen sind und es Winter wird verhungert ein großer Teil. Ein anderer Teil bleibt als Kolateralschäden bei der Jagd auf der Strecke und der Rest hält sich bereit für den ersten Charterflieger des Folgejahres.

 

 

Organisationen vor Ort versuchen nach Kräften mit Kastrationen ein wenig Abhilfe zu schaffen, was natürlich nur der berühmte „Tropfen auf dem heißen Stein“ sein kann. Und wenn wir sehen, mit welchem (finanziellen) Aufwand so mancher Urlauber eines der Kätzchen nach Deutschland bringt, wird uns leicht übel.

 

 

Das Geld, für Untersuchungen, Impfungen, Flug usw., wäre vor Ort in einem Tierheim, für Kastrationen, Futter, Erweiterung bzw. Erneuerung der Unterkünfte usw. besser angelegt. Außerdem haben die Tierheime in Deutschland genügend süße Kätzchen oder Hündchen die mit Ungeduld auf ihr neues Herrchen bzw. Frauchen warten.

 

 

 

Essen

 

 

In Griechenland gibt es verschiedene Restauranttypen.

 

Estiatorio

Ein Estiatorio (Restaurant) ist die konventionellste Variante: Speisekarte, Kellner, Weingläser und alles, was dazu gehört.

 

Taverna

In der Taverna geht es ungezwungener zu. Hier kann man im freien unter Weinranken sitzen.

 

Psarotaverna

Eine Variante davon ist die Psarotaverna (Fischtaverne), die  auf Meeresfrüchte spezialisiert ist.

 

Typische Speisen

Tzatziki (Jogurt mit Gurke und Knoblauch)

horiatiki salata (griechischer Salat)

marides (frittierte Sardellen)

kalamari (Tintenfisch)

stifado (geschmortes Fleisch)

mezedes (kleine Vorspeisen)

pikilia (gemischte Vorspeisenplatte)

tiropitta (eine mit Schafskäse gefüllte Blätterteigpastete)

dolmades (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Weinblätter)

jemistes (mit Reis und Hackfleisch gefüllte Tomaten oder Paprika)

keftedes (Hackfleischbällchen)

moussaka (mit Hackfleisch gefüllter Auberginen-Kartoffel-Auflauf)

pastitsjo (Nudelauflauf mit Hackfleischfüllung)

 

 

Getränke

 

 

Es gibt verschiedene Arten von Kaffee. Wie zum Beispiel:

kafe elliniko (griechischer Mokka)

sketo (schwarz)

metria (leicht gezuckert)

gliko (süß)

und jede Variante als doppelte Portion (diplo); und dazu wird Wasser (nero) gereicht.

frappe (kalter Instantkaffee)

 

"Nationalgetränke"

Ouzo (Anisschnaps)

Ouzo schmeckt sehr lecker mit Orangensaft.

Retsina (geharzter Wein, meist weiß)

Sehr zu empfehlen ist in den Tavernen der Hauswein.

 

 

 

 

 

Die europäische Notrufnummer 112 wurde im Jahr 1991 eingeführt, um – zusätzlich zu den nationalen Notrufnummern – eine einheitliche Notrufnummer in allen EU-Mitgliedstaaten verfügbar zu machen und Notfalldienste damit insbesondere für Reisende leichter zugänglich zu machen.

Seit 2003 müssen die Telekommunikationsbetreiber den Rettungsdiensten Informationen zum Standort des Anrufers übermitteln, um ein rasches Auffinden von Unfallopfern zu ermöglichen.

Die 112-Leitstellen von z. B. Griechenland und Spanien sind in der Lage, Anrufe in englischer Sprache entgegenzunehmen. Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Weiterleitung an andere Call-Center, die über Mitarbeiter mit der erforderlichen Sprachkompetenz verfügen, oder die Weiterleitung an Dolmetschdienste.

 

Auf dieser Seite listen wir wichtige Telefonnummern auf, unter denen Sie im Notfall Hilfe rufen können. Es gibt Situationen, in denen die Gesundheit in Gefahr ist und Menschen Hilfe benötigen.

Bitte missbrauchen Sie Notfall-Nummern nicht, sondern nutzen Sie sie, wenn Bedarf besteht

 

Ein ausgemustertes Mobiltelefon können Sie übrigens als Notfall-Handy behalten, Die Notrufnummer "112" ist meist auch ohne Sim-Karte und Gesprächsguthaben kostenlos erreichbar. Sie sollten nur regelmäßig den Akku laden & überprüfen. 

 

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Ab Juli 2005 gibt es eine einheitliche Notrufnummer 116 116 zum Sperren von z. B. Kredit- und EC Karten, Handys,  Kundenkarten, Mobile Banking usw.

Der Sperr-Notruf gilt für Kunden mit Karten und Medien, deren Herausgeber sich dem Sperr-Notruf angeschlossen haben. Die Sperrrufnummer 116 116 ist 24 Stunden über einen gebührenfreien Anruf erreichbar. Aus dem Ausland +49 116 116 ist der Anruf gebührenpflichtig.

 

 

 

 

Von Deutschland, Österreich und Schweiz nach

Samos: 0030 22730-... danach

Vathy (Samos Stadt) 2 …

Karlowasi 3….

Pythagorion  6 bis 9…..

 

 

Von Griechenland nach

Deutschland...0049...

Österreich...0043...

Schweiz...0041...

dann die Ortsvorwahl ohne die Null.

 

 

 

Polizei...100

Feuerwehr...199

Erste Hilfe...166 (Stadt)

Erste Hilfe...151 (Land)

 

Olympic Airways...22730 27237

Hafenamt (Vathi)...22730 27318

Hafenamt (Pythag.) 22730 61225

Polizei...22730 87315

Tourist-Polizei..22730 81000

 

 

 

Folgende Waren bleiben pro Person abgabeeinfuhrfrei.

 

Tabakwaren

Zigaretten...............800 Stück

Zigarillos...........(bis 3 g/Stück

Zigarren...................200 Stück

 

Alkohol und alkoholische Getränke

Spirituosen................10 Liter

Likörwein..................10 Liter

Wein..........................30 Liter

Bier...........................110 Liter