Geschichte

 

Zu Beginn des 17. Jh. wurde die Ortschaft Vathy ("tief"?) auf dem Sattel zwischen zwei Hügeln gegründet. Der ursprünglich unbesiedelte Küstenstreifen an dem großen natürlichen Hafenbecken zu Füßen des Ortes (Limín Vatheos (Hafen von Vathy) oder Kato Vathy (Unter-Vathy) genannt, wurde später von Händlern besiedelt und war seit 1834 Verwaltungssitz der Insel.

 

 

Chora (Χώρα) war von 1849 bis 1854 Hauptstadt der Insel Samos.

Seit 1855 ist Samos – VATHY ist der Name der alten Siedlung am Berghang – Verwaltungshauptstadt der Insel. Seit 1958 heißt Limín Vatheos wie die Insel Samos. Das alte Vathy wird zur Unterscheidung von Kato Vathy auch Ano Vathy ("Ober-Vathy") oder Chorió ("Dorf") genannt.

 

 

 

 

 

Am Ende des tief eingeschnittenen Golfs von Vathy, in einer natürlichen Bucht, staffeln sich die Häuser wie ein Amphitheater, überragt von steil ansteigenden Hügeln, auf deren Gipfeln blanker Fels das dichte Grün durchbricht. In Samos-Stadt, oft auch Vathy genannt, schlägt das Herz der Insel. Die Hauptstadt ist aber keineswegs das touristische Zentrum von Samos. Hier pulsiert vielmehr das geschäftige Alltagsleben, das auch ein gutes Stück vom Hafenbetrieb bestimmt wird. Samos ist eine interessante und lebendige Stadt, nicht so hektisch wie andere Inselhauptstädte und durch seine Lage an einem Hang hübsch anzusehen.

 

 

Eigentlich besteht Samos aus drei Teilen: dem Hafen- und Paralia-Gebiet mit den meisten touristischen Einrichtungen, den Wohngebieten in den äußeren Bezirken und der hoch am Hang gelegenen Altstadt Ano Vathy.

 

 

Die Altstadt Ano Vathy

 

 

Wunderschön ist dieser Teil der Stadt und er schmiegt sich malerisch an einen Abhang an.

 

 

 

Wenn Sie die Zeit für eine Erkundung finden sollten, dann gehen sie am besten von oben durch alte Gassen, wo jede Biegung neue Ansichten verspricht, bis zur Promenade.

 

 

Man kommt durch enge, winklige Gassen, vorbei an kleinen Häusern mit Brunnen und zahlreichen Treppen.

 

 

Weiterhin finden Sie viele alte Häuser im wundervollen levantinischen Baustil der Jahrhundertwende (Anfang des 20. Jahrhunderts) mit vorgebauten abgeschlossenen Balkonen und Brüstungen.

 


Wunderschön ist das Odeon (neuzeitlich). Dies ist seit einigen Jahren der Veranstaltungsort des Kalomiris-Kulturfestivals in Samos, das in den Sommermonaten stattfindet.  Schriften.
 


Direkt vor dem Odeon steht eine im byzantinischen Stil errichtete Kirche mit zwei Doppeltürmen aus dem Jahr 1799. Es handelt sich hier um die so genannte Doppelkapelle
Agios Giannakis.
 

 

Kapelle im untern Teil von Ano Vathy

 

Interessant sind auch die vielen kleinen Kirchen und Kapellen, die in diesem Teil der Stadt Samos so zahlreich vertreten sind.

 

 

Bitte fahren Sie unter keinen Umständen mit Ihren Mietauto hinauf nach Ano Vathy. In den engen, verwinkelten  Gassen finden sich nur die einheimischen zurecht. Auch eine Besichtigung mit dem Motorrad sollte unterbleiben. Denken Sie bitte an die Bewohner der Altstadt und an die Belästigung durch den hierbei entstehenden Lärm. Zu Fuß hingegen lässt sich Ano Vathy viel besser erkunden.

 

 

Das heutige Stadtzentrum

 

 

Das heutige Stadtzentrum erstreckt sich weiter unten, hauptsächlich entlang des Hafens an der Paralia (Uferstraße). Wie so oft ist die Uferstraße (Paralia) die Flanier- und Bummelmeile. Sie wird auch als solche genutzt, sowohl von den Touristen als auch von den Einheimischen, die die kühleren Abendstunden für einen kleinen Spaziergang entlang der vielen Bars, Restaurants, Eisdielen und Cafés nutzen. Die Gemeinde Vathy hat eine Fläche von 125,15 m² und eine Gesamteinwohnerzahl von 12525 (2010).

 

 

An der  Fußgänger - und Einkaufszone, wo man alles für den täglichen Gebrauch bekommt, können sie  auch tagsüber nach einem Einkaufbummel in außergewöhnlich schöner Atmosphäre etwas Essen, ein erfrischenden Getränk zu sich nehmen und dem regen Treiben im Hafen zusehen.

 

 

Hinter dem Hauptplatz Platia Pythagoras mit der Löwen-Statue, verlaufen die beiden Fußgängerzonen Lykourgous Logotheti und Kapetan Stamati.

 

 

In diesen schmalen und im Hochsommer schattenspendenden  Einkaufsstraßen werden alle möglichen Dinge angeboten.

 

 

Hier finden sie Obst- und Gemüsegeschäfte, viele Souvenirläden und Textilgeschäfte, sowie eine ganze Reihe von  Cafes und kleinen Restaurants.

 

 

 

Der Pythagorasplatz mit dem Löwen

 


Fast in der Mitte der Hafenpromenade liegt der Hauptplatz, die Platia Pythagoras, der von den Besuchern aufgrund eines sitzenden Marmorlöwen auch liebevoll „Löwenplatz“ genannt wird.

 

 

Dieses Denkmal wurde 1930 zur Erinnerung an die griechischen Freiheitskämpfer aufgestellt. Mehrere Cafes, Restaurants, Läden und eine Apotheke umsäumen den Platz.

 

 

Am Abend können in den Lokalen einheimischen Ouzo trinken, der mit leckeren traditionellen Mezedes (Appetitanreger) serviert wird und den Sonnenuntergang genießen.

 

Die AIDA verlässt den Hafen von Samos Stadt.

 

 

Katholische Kirche

(Heilige Maria)

 

 

Der Katholischen Kirche gehören etwa 50.000 bis 100.000 Griechen an, was etwa 0,5% bis 1% der einheimischen Bevölkerung ausmacht. Allerdings stellt die Katholische Kirche Griechenlands die zweitgrößte christliche Glaubensgemeinschaft des Landes dar und ist schon seit dem hohen Mittelalter in bestimmten Regionen präsent. Die Insel Samos gehört zur Kirchenprovinz des Bistums Chios - eine Insel, die zu den ostägäischen Inseln zählt. Die Kirchenprovinz wurde im 14. Jahrhundert gegründet und hat ihren Sitz in Chios-Stadt. Zu ihr gehören Chios, Mytilini, Samos, Ikaria und die Insel Limnos.

 

 

Schon von weitem ist die jetzt einzige katholische Kirche der Insel an der Hafenpromenade von Samos zu erkennen. Die Kirche ist der Heiligen Maria geweiht und es werden immer noch Gottesdienste - allerdings nur in der Sommerzeit - hier abgehalten. Die relativ große und von innen auch einstmals sehr schöne Kirche hätte dringend eine Renovierung nötig. Der heutige Kirchenraum ist stark verkleinert und ausreichend für die nicht mehr so zahlreichen Besucher. Unterhalb des Turmes ist eine Marienstatue zu sehen.

 

 

Kirche Agios Nikolaos

 

 

Eines haben sie alle gemeinsam: sie sind im Inneren sehr reich geschmückt und beeindrucken schon beim Eintritt in die Kirche durch eine besondere Atmosphäre.

 

 

Am Eingang befindet sich ein ewiges Licht. Hier kann, wer möchte, auch eine Kerze anzünden. Die Kerzen dafür befinden sich ebenfalls gleich am Eingang. 

 

 

Diese reich ausgestattete Kirche ist das wichtigste Gotteshaus der Stadt. Sie ist im Inneren aufwendig geschmückt mit einer mit viel Gold verzierten Ikonostase (Altarwand), bunten Fresken aus neuerer Zeit und mit schön gestalteten Deckenfresken.

 

 

Mitten im Raum befindet sich ein schöner Kronleuchter. Die Kirche Agios Nikolaos befindet sich an der Platia Nikolaou, etwa 100 Meter nördlich der Platia Pythagora.

 

 

 

Die sehr schöne Kirche ist öffentlich zugänglich. Denken sie bitte bei ihrem Besuch an angemessene Kleidung. Sollten sie Fotos machen oder eine Kerze anzünden denken sie bitte beim verlassen der Kirche an eine Spende. Meistens werden die Spenden für die Elektrizität genommen.

 

 

 

Archäologisches Museum

 

Das wohl interessanteste Museum der Insel finden Sie in Samos-Stadt oberhalb des kleinen Stadtparks. Es gilt als eines der besten Provinzmuseen Griechenlands.

 

 

Die Ausstellung, die in einem Alt- und einem Neubau gezeigt wird, wartet mit einer Vielzahl von Exponaten auf, die über die lange Geschichte der Insel informieren.

 

 

Das Museum besitzt Artefakte aus der archaischen Zeit, Skulpturen aus dem 5. - 7. Jahrhundert v. Chr., Sarkophage, ionische Säulen und vieles mehr. Ausgestellt sind auch Stücke aus der hellenistischen Periode wie z.B. Statuen, Grabreliefs und Opfergaben. Die meisten Funde stammen aus dem Tempel der Hera dem Heraion in der Nähe von Ireon.

 

 

Bei diesen Füßen kann man sehr gut sehen, wie die Statuen früher in ihrem Sockel befestigt wurden. Der Zwischenraum wurde einfach mit Blei ausgegossen.

 

Geneleos-Gruppe

 

Ein zweifellos beeindruckendes und wertvolles Ausstellungsstück im Neubau stellt die originale Geneleos-Gruppe dar, die an ihrem eigentlichen Ausgrabungsort, dem berühmten Heraion, nun als Kopie zu bewundern ist

 

 

Alle erhaltenen Figuren sind inschriftlich bezeichnet. Die Buchstaben sind teilweise stark verrieben und der Anfang des Vaternamens fehlt (-ilarches). Die Inschriften am Mantelsaum der Mutter und am Kissen des Vaters nennen den Bildhauer beziehungsweise den Stifter: „Uns hat Geneleos gemacht“ sowie „Uns hat ...ilarches der Hera geweiht“. Die gelagerte Stellung des Vaters und das Attri­but in seiner aufgestützten Linken (wohl ein Trinkhorn) deuten, wie auch die Flöte der Knabenfigur, den Vollzug eines kultischen Mahles im Heraheiligtum von Samos an.

 

Statue des Kouros

 

Diese überlebensgroße Skulptur, ist der größte Schatz des Museums.

Dies ist eine 4,79 m große Jünglingsstatue, die um 700 v. Chr. gefertigt wurde. Der Torso dieser Statue wurde 1980 bei Ausgrabungen im Heraion gefunden. In der Nähe fand man 1984 auch den Kopf und den linken Oberschenkel.

 

 

Ursprünglich hat diese Statue aus grau-weiß gestreiften Marmor am Nordrand der "heiligen Straße" gestanden. Die Statue war ein Weihgeschenk für die Göttin Hera. Wen aber der Kouros mit seinem unergründlichen Lächeln darstellt, ist bisher unbekannt. Einer neueren Theorie zufolge könnte der kolossale Kouros einen Heros als mythischen "Stammvater" des Geschlechtes des Isches darstellen.

Inzwischen hat man Bruchstücke eines weiteren Riesenkouros gefunden.

 

 

 

 

Pagondas gehört zur Gemeinde Pythagorion. Bis Pythagorion sind es etwa 12 km. Pagondas ist wie Myli ein sehr altes Dorf, gegründet wahrscheinlich bereits nach der Wiederbesiedelung der Insel im 16. Jahrhundert. Das Dorf wurde an den östlichen Ausläufern des Ambelos Gebirges in etwa 180 m Höhe gegründet. Seit der letzten Volkszählung im Jahr 2011 wird die Einwohnerzahl des Dorfes mit 1398 Personen angegeben. Das Dorf hat seinen traditionellen Charakter mit dem engen Bau, den Plätzen und den roten Ziegelsteindächern behalten. Die ersten Bewohner des Dorfes stammten aus Euboia, wo es auch bis heute noch ein gleichnamiges Dorf gibt.

 

 

Es gibt zwei Versionen des Namensursprungs. Nach der ersten Version erhielt das Dorf seinen Namen von der griechischen Bezeichnung „Pagon-da“, was „Land der Quellen“ heißt. Nach der zweiten, wahrscheinlicheren Version, wurde es nach seinen Gründern benannt, die von Pagondas auf der Insel (Euboea) stammten.

In den türkischen Dokumenten wird Pagondas als Krimitzi-Kioi (Rotes Dorf) bezeichnet, wegen der roten Erde, die man dort in der Gegend finden kann. Diese Erde ist für die Produktion von Ziegelsteinen sehr geeignet und die Bewohner haben damit ihre Flachdächer bedeckt.

 

 

Die Insel Samos hat, sehr viele interessante Kirchen, Klöster und Kapellen vorzuweisen. Sie unterscheiden sich durch ihre Geschichte, ihre architektonischen Besonderheiten und ihren heutigen Gegebenheiten. Eine willkommene Unterbrechung des täglichen Einerleis sind die Dorfeste, die überall gefeiert werden. Die Feste finden nach alter Tradition an den Namenstagen der Kirchenheiligen statt.

 

 

Sehenswert ist die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit (Agia Triada) aus dem Jahre 1872. Sie wurde 1994 renoviert.

Beim betreten der reich geschmückten Kirche, sowie das im inneren ganz besondere Lichtschauspiel lassen den Besucher erstaunen. Es ist eine ganz besondere Stimmung.

 

 

Am Eingang befindet sich ein ewiges Licht. Hier können Besucher auch eine Kerze anzünden. Die Kerzen dafür befinden sich gleich nebenan. Wer eine Kerze nimmt, sollte eine kleine Spende in ein dafür vorgesehenen Holzkasten geben.  

 

 

Im inneren der Kirche befinden sich Zahlreiche Ikonen. Die Wände sind zum Teil wunderschön gemalte Heiligenbilder. In der zentralen Kuppel befindet sich die Kanzel mit reichen Schnitzereien.

 

 

Mitten im Raum hängt ein  sehr schöner gewaltiger Kronleuchter. Die sehr schöne Kirche ist öffentlich zugänglich. Sie ist am Morgen und am Abend für Besucher geöffnet. Denken sie bitte bei ihrem Besuch an angemessene Kleidung. Sollten sie Fotos machen oder eine Kerze anzünden denken sie bitte beim verlassen der Kirche an eine Spende. Meistens werden die Spenden für die Elektrizität genommen.

 

Die Gässchen des Dorfes sind steil aber sehr malerisch. Am Dorfplatz kann man Cafes und Tavernen finden.

Früher war das Gebiet um Pagondas sehr waldreich. Leider haben die zahlreichen Brände auf der Insel auch hier gewütet und den Baumbestand dezimiert. An Stelle des Waldes traten später Olivenanpflanzungen, die heute einen großen Teil des Dorfgebietes ausmachen.

 

 

Pagondas ist einer der Hauptproduzenten von Olivenöl der Insel Samos. Eine besonderheit in Pagondas ist die Ölmühle am Anfang des Ortes. Das fabrikähnliche Gebäude sieht nicht auf den ersten Blick wie eine Ölmühle aus, sie ist wahrscheinlich die älteste von ehemals 65 Ölmühlen auf der Insel Samos. Der Ort ist landwirtschaftlich geprägt. Der fruchtbare Boden eignet sich besonders für die Kultivierung von Wein, Oliven und Obst.

Andere typische Produkte von hoher Qualität aus der Gegend um Pagondas sind Holz, Käse, Honig, Gemüse und Obst.

 

 

 

 

 

Der touristische Küstenort Ireon (auch: Ireo, Heraion, Iraio) mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden antiken Heiligtum, dem Heraion, gehört ebenfalls zu Pagandas. Der Ort befindet sich im äußersten Südwesten der Ebene von Chora am Übergang zu Ausläufern des Ambelos Gebirges.

 

 Heraion bei Ireo

 

Heraion, das Heiligtum der Göttin Hera, wird hier schon seit der Bronzezeit verehrt. Der erste Tempel wurde in der Zeit um 800 vor Christus erbaut.

 

Keuschbaum bzw. Mönchspfeffer

 

Es war ein Altar, der neben einem heiligen Baum (Keuschbaum oder Mönchspfeffer) errichtet wurde. Das war nicht nur in Griechenland oft der Fall, das an heidnischen Kultstätten an alten Bäumen religiöse Riten zelebriert wurden. Den Griechen galt Mönchspfeffer als Symbol der keuschen Ehe. Daraus entwickelte sich dann der Hera-Kult, das soll bis in das 8. Jahrhundert vor Christus gedauert haben bis man den ersten Hera Tempel aus Steinen errichtete der damals noch viel kleiner war.

 

Zeus und Hera

 

Die griechische Göttin Hera war auf Samos unter einem Keuschbaum (Lygos) geboren worden. Einmal im Jahr vereinigte sie sich auf Samos mit ihrem Gatten Zeus unter einem Keuschbaum. Ein Bad im Imbrasos erneuerte danach ihre Jungfräulichkeit.

 

Fragmente des Altars im Heraion

 

Polykrates ließ im 6. Jahrhundert,  an der Stelle an der sie laut Mythologie im Delta des Flusses Imvrasos (heutiges Ireon) geboren wurde, den großen Tempel der Göttin Hera bauen. Deshalb stand Samos auch unter dem Schutz der Göttin Hera. Der Tempel wurde von den Architekten Rhoikos und Theodoros um 540 v. Chr. erbaut und galt als größter jemals in Griechenland errichteter Tempel.

 

 

Einzige noch stehende Säule

des Heratempels

 

Leider blieb von Wahrzeichen des Heiligtums, die Kolonia, die einzige verbliebene Säule des Großen Hera-Tempels (540 v. Chr.). Von den ursprünglich 18 Metern dieser Säule sind nur noch 9 Meter übrig geblieben,

aber einige Gipsabdrücke von Statuen markieren, wo Gläubige ihre Weiheopfer darbrachten. Zu den ersten Siedlern gehören die Polasger, die den Hera-Kult auf Samos einführten.

 

Die Geneleos-Gruppe

 

Die "heilige Straße" war ursprünglich ca. 6 Kilometer lang und führte bis zur antiken Stadt. Am Nordrand der Straße befindet sich die Fundstädte des Kouros und der Geneleos-Gruppe. Im Heraion steht nur die Kopie dieser bekannten Gruppe. Das Original können sie in Samos Stadt im archäologischem Museum bewundern.

 

 

Es ist ganz klar zu erkennen, welche Ausmaße dieses Gebäude einst gehabt haben muss. Der Tempel wurde schon in der Antike durch mehrere schwere Erdbeben zerstört und so mancher Stein und manche Säule wanderte in die Bauten der Römer, die sich hier kostenlos bedienten.

 

 

Das Heraion wurde zusammen mit der antiken Stadt Pythagoreion von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Beide zusammen sind Zeugen der langen Geschichte der Insel Samos

 

 

 

 

 

Diese 3 Ausflugsziele, Straße von Samos, der Aussichtspunkt mit der Kapelle Agios Nikolaos und der schöne Strand Plili Ammos liegen sehr nahe nebeneinander. Also lohnt es sich diese Ausflüge miteinander zu vrbinden.

 

 

Die Straße von Samos, eine Meerenge zwischen der griechischen Insel ‚Samos und dem türkischen Festland. In der Mitte verläuft nicht nur die Grenze zwischen Griechenland und der Türkei, sondern auch zwischen Europa und Asien.

 

 

Die Straße von Samos ist an der engsten Stelle 1,68 km breit und 5,64 km lang. In der Mitte der westlichen Einfahrt liegt das Inselchen Bayrak mit einem Leuchtfeuer und türkische Wachsoldaten. Die türkische Seite ist gebirgig und unbewohnt. Es ist ein Naturschutzgebiet mit Wildschweinen, Luchsen, Bären und Wölfen.

 

 

Befahren wird sie nur von Kreuzfahrtschiffen, der Coastguard, Sportbooten sowie türkischen und griechischen Marineschiffen. Am südlichen Ende der Straße liegt Pythagorion mit seinem malerischen Stadthafen. Die Straße von Samos wird auch Meerenge von Mykali genannt.

 

 

 

 

 

Es gibt mehrere Stellen, wo man einen schönen Blick auf die Meerenge hat.

Wenn sie mit dem Auto nach Psili Ammos zum Strand fahren, geht oberhalb des Ortes ein Weg rechts ab, der sie zu einem Aussichtspunkt führt. Dieser Aussichtspunkt ist ein beliebter Treffpunkt von jungen Leuten, die sich hier am Abend treffen. Dieser Platz ist noch relativ unbekannt.

 

 

Über eine Treppe kommt man auf einen kleinen Platz, wo eine kleine Kapelle steht. Die kleine Kapelle, Agios Nikolaos, war bei unserem Besuch leider nicht geöffnet. Oberhalb der Treppe, auf einen kleinen Plateau stehen 2 Säulen die von einem oben aufliegenden Teil miteinander verbunden sind. In der oben aufliegenden Steinplatte befindet sich auf Altgriechisch eine Inschrift. Sinngemäß steht da geschrieben:

 

„W

ir sind hier und wir werden immer hier bleiben“

 

 

Wir waren noch an anderen Stellen, wo man einen guten Blick auf das gegenüberliegende türkische Festland hat, aber dieser Platz mit der kleinen Kapelle hat uns persönlich besser gefallen, als andere Stellen, die sich entlang der Meerenge befinden. .

 

 

 

 

 Mit dem Auto sind es nur wenige Minuten bis Psili Ammos. Im Ort gibt es einen schönen 300 Meter langen und 30 Meter breiten Sandstrand, der Sehr sanft abfallend und somit für Kinder sehr gut geeignet ist.

 

 

 

Man ist hier der Türkei ganz nah. Am Strand gibt es einige Tavernen. Von hier haben sie ebenfalls einen sehr schönen Blick auf die Meerenge von Samos.

 

 

 

 

 

Der Küstenort, etwa 10 km von Samos Stadt (Vathy) entfernt, westlich des Golfes gelegen, war früher der Hafen von Mytilini.

Gegründet wurde Kokkari im 19. Jahrhundert auf den Ruinen eines älteren Dorfes von Siedlern aus dem Nachbardorf Mytilinii. Kokkari bedeutet auf Deutsch „kleine Zwiebel“ und ist ein Hinweis auf das in früheren Zeiten hier angebaute gleichnamige Gemüse. Kokkari gehört zur Gemeinde Vathy. Das ehemalige Fischerdorf hat sich über die Jahre zu einem sehr beliebten Urlaubsorte auf der Insel entwickelt.

 

 

Wie in Pythagorion auch, spielt sich das touristische Leben vorwiegend im Bereich des Hafens ab. Viele Tavernen, Kafenions und Bars drängen sich an der Hafenpromenade.

 

 

Kokkari hat zwei Strände die beide den Namen "Lemonakia" (griech. Limonen) tragen. Der Oststrand zählt sicherlich nicht zu den besten der Insel, ist es doch ein reiner Steinstrand (teilw. Tennisball große, jedoch runde Steine).  

 

 

Der andere, rund einen Kilometer westlich von Kokkari, eignet sich hervorragend für schöne Badestunden. Aufgrund regelmäßigem starken Nordwind, ist es möglich, dass es relativ  große Wellen gibt. Man sollte daran bedenken, besonders beim Reisen mit Kindern.

 

 

Kokkari ist von bewaldeten Hügeln umgeben und daher auch ein Ausgangspunkt für viele Wanderfreunde. In den Hängen des Berges Karvounis gibt es viele kleine urige Bergdörfer. Von dort hat man wunderschöne Aussichten auf die Nordküste.

 

 

Der Küstenort, etwa 10 km von Samos Stadt (Vathy) entfernt westlich des Golfes gelegen, war früher der Hafen von Mytilinii. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Ort auf den Ruinen einer älteren Siedlung. Kokkari gehört zur Gemeinde Vathy. Das ehemalige Fischerdorf hat sich über die Jahre zu einem sehr beliebten Urlaubsorte auf der Insel entwickelt.

 

 

 

 

Dieser wunderschön in den Bergen liegende Ort, gehört mit zu den schönsten der Insel. Der Ort liegt 3 km südlich von Konteika in 530m Höhe und gehört zum Gemeindebezirk Karlovassi. Der Ort hat 396 (2011) Einwohner. Platanos ist über eine Serpentinenstraße, die an der Hauptverkehrsstraße von Karlovassi nach Pythagorio abzweigt, zu erreichen.. Das traditionelle Bergdorf ist von üppiger Vegetation umgeben. Denn obwohl das Dorf im Gebirge liegt, ist die Erde dort sehr fruchtbar.

 

 

Die Einwohner leben größtenteils vom Weinanbau. Weitere Einkünfte bringen Baumkulturen wie Kirschen, Äpfel, Nüsse und Edelkastanien.

 

 

Aufgrund der Lage bietet sich ein ausgezeichneter Blick zur nördlich gelegenen Insel Chios, auf den Westen von Samos, zur Insel Fourni. Die ersten Siedler kamen zu Beginn des 17. Jahrhunderts aus Euböa. Zum ersten Mal wurde der Ort 1632 erwähnt.

Sehr wahrscheinlich verdankt es seinen Namen den vielen Platanen, die dort wachsen. Nach einer anderen Version stammt sein Name jedoch von den Siedlern einer anderen Gegend, die dieselbe Bezeichnung trug.

 

 

Die Weinerzeugung stellt die Haupteinnahmequelle der Bewohner dar.

Kurz vor der Ortseinfahrt zweigt rechts eine Straße ab, auf der man den Ort zum Teil umfahren kann. Diese führt bis zur Platia. Man sollte sich allerdings schon vorher eine Parkmöglichkeit suchen, da im Ort selbst die Parkplätze sehr rar sind.

 

 

  

 

Die verwinkelten Gassen vermitteln griechisches Dorfleben.

 

 

Bei einem Getränk in einer der drei Tavernen auf dem dreieckigen Dorfplatz kann man dem Treiben der Einwohner zusehen. Viel zu sehen gibt es da nicht, da hier alles siga, siga (langsam). Wenn man den Ort auf der anderen Seite wieder verlässt, geht es hinab nach Karlovassi.

 

Kirche Agios Georgios

 

 

 

 

Karlovasi, eine der vier Gemeinden auf Samos, stellt nach der Hauptstadt Samos-Stadt die zweitgrößte Ortschaft des Eilandes dar. Die Stadt, die den zweitgrößten Hafen der Insel besitzt, befindet sich im Nordwesten von Samos. Karlovassi befindet sich im Nordwesten der Insel und liegt 32 km von Samos-Stadt entfernt. Es gibt drei Versionen der Namensüberlieferung der Stadt. Einer Version zufolge kommt der Name vom türkischen “karli-ovasi”, was für „verschneites Tal“ steht. Eine andere Variante lautet, dass das Dorf ursprünglich Kariova hieß, was “Kolonie der Insel Ikaria” bedeutet, und woraus sich später der Name Karlovassi entwickelt hat. Die dritte und wahrscheinlichste Variante sagt, dass der Nachname Karlovas Pate für die Benennung des Dorfes stand. Anfangs hieß es Karlovassia, was der Plural von Karlovassi ist, weil es zunächst die drei einzelnen Dörfer Neo Karlovassi und Ormos, Meseo Karlovassi und Paleo Karlovassi mit dem Hafen auf nebeneinander liegenden Hügeln beschrieb. 

 

 

Die ersten Siedler ließen sich wahrscheinlich schon vor dem Jahre 1600 in Karlovassi nieder. Sie waren Nachkommen der Samianer, die auf die Insel Chios ausgewandert waren. Später kamen Siedler aus Peloponnesus, Kreta, Ikaria, Naxos und anderen Regionen hinzu. Wie am Namen ersichtlich, wurde Paleo Karlovassi („paleo“ bedeutet „alt“) als erstes versteckt an einem schwer erreichbaren Ort erbaut. Später wurden die anderen Dörfer weit weg vom Meer auf den nahen Hügeln errichtet.

 

 

 

 Karlovassi ist ein geschäftiges Handelszentrum. Hier befinden sich auch drei Fachbereiche der Ägäischen Universität: Mathematik, Informations- und Kommunikationsingenieurwesen sowie Statistik und Versicherungsmathematik. Zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten von Karlovassi gehören die Kirchen von Christi, der Heiligen Mutter und Nikolaus von Myra, die einen wichtigen Teil der Kirchengeschichte der Insel bilden. Die Haupteinkommensquelle der Einwohner von Karlovassi ist der Wein- und Olivenanbau. 

 

 

 

Potami besteht nur aus ein paar Häuser die sich um das Flusstal des Kerketeas Gebirges anordnen. Es gibt Weinberge und Obst auf Terrassenfelder. Sehr interessant ist die Umgebung von Potami, mit seinem Wasserfall, den Potami Beach und die Kirche Agios Nikolaos, die sich direkt oberhalb des Strandes befindet.

 

 

Vom Potami Beach ist der Wasserfall in etwa 3 Kilometer entfernt. Man geht an den Strand und von dort Landeinwärts oder auch über die Straße die auf den Berg führt und dann über Treppen von dem Restaurant Cafe „Archodissa“ zum Wasserfall.

 

 

Viele kommen an den Wasserfall und sehen zuerst mal nur einen Bach. Da muss man durchwaten um letztendlich an einen kleinen Wasserfall zu kommen. An manchen Stellen ist das Wasser in dem Bach ganz schön tief, je nach Reisezeit.

 

 

 

 

Während im Süden der Tourismus floriert, sind in den anderen Teilen der Insel Samos noch griechische Dorfidylle, romantische Plätze und einsame Buchten zu finden. Einer dieser Plätze ist Potami im Norden von Samos.

Der Potámi Strand liegt ca. 3 km westlich von Karlóvassi in schöner Umgebung.

 

 

Kommt man mit dem PKW, so kann man diesen oberhalb des Strandes an der Straße parken. Ab hier geht dann eine Treppe hinunter ans Meer. An der Straße findet man auch ein größeres Restaurant – das „Sunset“.

Ein etwa ein Kilometer langer Kiesstrand, umringt von üppiger Vegetation. Es gibt – in bestimmten Abschnitten – Sonnenschirme und Liegen. Zum Glück ist nicht der gesamte Strand damit „zugepflastert“.

In der Nebensaison findet man hier Ruhe und Entspannung. Der Strand ist auch im Juli und August absolut nicht überlaufen.
Direkt am Strand befindet sich ein kleiner Imbiss.

 

 

 

 

Kurz vor der Abfahrt zum Potami Beach biegt eine Stichstrasse nach rechts zur erhöht gelegenen Kapelle Agios Nikolaos ab.

Nikolaus von Myra (altgriech.Nikolaos Myriotes), ist einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirchen.

Der heilige Nikolaus (Agios Nikolaos, ist der Beschützer der Seefahrer.

 

 

„In Seenot geratene Schiffsleute riefen in ihrer gefährlichen Lage den heiligen Nikolaus an. Ihnen erschien ein mit Wunderkräften ausgestatteter Mann und übernahm die Navigation, setzte die Segel richtig und brachte sogar den Sturm zum Abflauen. Daraufhin verschwand der Mann wieder. Als die Seeleute in der Kirche von Myra zum Dank für ihre Rettung beteten, erkannten sie den Heiligen und dankten ihm. Wegen dieser und ähnlicher Erzählungen wurde Nikolaus zum Patron der Seefahrer.“

 

 

Der Platz hier um die Kapelle ist sehr schön gestaltet und es gibt auch einige Parkplätze. Der Blick von hier auf den Strand von Potami ist grandios. Von Hier können sie abends die Sonnenuntergänge genießen..

 

 

Die Kapelle unterscheidet sich von anderen durch ihre moderne Architektur, zeigt sich im Inneren aber wieder typisch. Es ist eine Mischung zwischen einer Katholischen- und Orthodoxen Kirche. Eine vergleichbare Kirche haben wir, außer hier, auf der ganzen Insel noch nicht gesehen. Sehr schön aber ist vom Hof der Kirche der Blick Richtung Westen über den schönen Potami Strand

Es gibt einen kleinen Raum mit Bildern von Heiligen und einem Altar wo man Kerzen spenden und entzünden kann.

Im inneren dieser kleinen Kapelle befindet sich eine offene Kuppel, wo das Tageslicht einfällt. Ein sehr interessantes Bauwerk.